Aktuelles von der Pfennigparade

Diskussion über Erfolge und Wirkung von Kooperationen

Zwei Werkstattmitarbeiter sitzen an einem Tisch und spielen Schach
Was bewirkt es eigentlich, wenn die Stiftung Pfennigparade mit Unternehmen und Organisationen wie z.B. der BayWa, der Münchner Schachstiftung oder der Beisheim Stiftung kooperiert? Zu dieser und weiteren Fragen trafen sich auf Einladung der Fachzeitschrift „DIE STIFTUNG“ Vertreter*innen genau dieser Organisationen. Es entstand ein spannender Austausch, der klar machte, wie vielfältig Wirkung ist.l Was nötig ist, damit sie sich entfaltet und worauf es ankommt, wenn Menschen gemeinsam für mehr gesellschaftliche Teilhabe eintreten wollen.

70 Jahre soziale Verantwortung – mehr als ein Fest!

Logo 70 Jahre Pfennigparade. Die Zukunft zählt auf uns.
1952 gründen Münchner Bürgerinnen und Bürger die Pfennigparade. Unter dem Motto „Jeder Pfennig zählt“ sammelt diese zunächst Geld für von Polio betroffene Kinder. Im Lauf der folgenden sieben Jahrzehnte entwickelt sich die Pfennigparade zu einem der größten Sozialunternehmen von und für Menschen mit Behinderung in ganz Deutschland. In diesem Jahr schauen wir auf 70 Jahre Pfennigparade. Und wir wollen uns feiern – uns alle zusammen! Starten Sie mit uns in ein Jubiläumsjahr, in dem wir ein reiches Programm für ganz München ausbreiten.

Ein neues Zuhause in der Pfennigparade

Mutter mit Sohn hält Blumenstrauß, daneben Ernst Albrecht von Moreau
Die Stiftung Pfennigparade unterstützt seit Beginn des Krieges Menschen mit und ohne Behinderung in der Ukraine und hier in München. Dass wir alle Lebenswelten unter einem Dach vereinen, erweist sich auch in dieser akuten Situation als sehr wertvoll: Am 07.04. zog eine Ukrainische Familie mit ihrem behinderten Sohn in eine Wohnung der Pfennigparade ein. Wohnen, Therapie, Schule, Tagesstruktur, Beratung – all diese Bereiche greifen ineinander.

BR-Beitrag erzählt die Erfolgsgeschichte der Pfennigparade

Eine Person schreibt das Wort Pfennigparade auf ein Blatt Papier
Sieben Jahrzehnte Pfennigparade – vom 1952 gegründeten Verein bis heute – porträtiert ein Fernsehbeitrag des Bayerischen Rundfunks aus der Reihe „Aus Schwaben & Altbayern“: Mit persönlichen Momenten, Historie und Geschichten sowie konkreten Zielen und der Vision einer inklusiven Gesellschaft berührt er die Zuschauerinnen und Zuschauer. Mittlerweile ist der achtminütige Beitrag in der Mediathek des Senders zu finden. Wir liefern Ihnen hier Einblicke – und natürlich den direkten Link.

Skibob-Familientage: sich selbst neu erfahren

Zwei Schüler*innen fahren mit zwei Begleiter*innen beim Skibobfahren
Ein Tag im Schnee, bei Kaiserwetter auf Skiern über das glitzernde Weiß gleiten, die Geschwindigkeit spüren... klingt toll, nicht wahr? Und noch viel toller fühlt es sich an, wenn man’s selbst erlebt! Wie dieses Sichselbst-Erleben gelingen kann, wenn man zum Beispiel eine Bewegungsbehinderung hat, zeigen die Skibob-Familientage im Kaisergebirge:

„Wie viel (Meinungs-)Freiheit braucht die Demokratie?“

Einige Personen sitzen an Computerarbeitsplätzen
Gerade im Moment ist diese Frage besonders aktuell. Sie steht auch im Zentrum der Veranstaltungsreihe „Demokratie im Gespräch“. Deren Ziel ist ein bundesländerübergreifendes Netzwerk, das politische Bildung und Empowerment für Menschen, die oftmals keine Stimme haben und denen daher Teilhabe erschwert ist, stärkt. Während der Faschingsferien setzten sich Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Schulen in einer von drei Projektetappen künstlerisch-kreativ mit dem Thema auseinander. Plakate mit Comics und die Umsetzung in Social Media Posts.

„Komm, wir zieh’n in den Frieden!“

Gruppennild der Schüler*innen der Pfoenix-Schulen
Was für ein emotionaler Aufruf der Phoenix Schulen und Kitas: „Macht mit, zieht mit uns in den Frieden!“ Per Video auf Youtube stürmen Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende der Phoenix in die Herzen aller – gebärdenunterstützt – mit dem entsprechenden Song von Udo Lindenberg. Die „Phoenix Familie“ spendet außerdem für geflüchtete Familien. Inklusiv und selbstverständlich ziehen sie alle gemeinsam aktiv in den Frieden.

Aufrufen zum Frieden in der Sprache der Kunst!

Drei Künster*innen präsentieren ihre Bilder in der Ausstellung
Wut, Hilflosigkeit, Empörung, Enttäuschung, Solidarität... die Emotionen der Künstlerinnen und Künstler der Ateliers der Pfennigparade zum Krieg in der Ukraine haben Ausdruck in zahlreichen Werken gefunden, denen allen eins gemeinsam ist: Sie wollen aufrufen zum Frieden! Zu sehen ist die Friedensausstellung in der Container-Galerie am Leonrodplatz im Kreativquartier.

Gemeinsam anpacken für geflüchtete Menschen aus der Ukraine!

Ärmel hockrempeln und dort anpacken, wo es gerade nötig ist, ist Teil unseres Selbstverständnisses im Sinn einer inklusiven Gesellschaft. Gemeinsam mit unserem Partnerunternehmen, der BayWa AG Stiftung, haben wir daher Sachspenden für aus der Ukraine geflüchtete Menschen gesammelt: über 100 Kartons voll mit Überlebensnotwendigem von Menschen mit Empathie und Engagement für Menschen in Not.

„Ein Herzenswunsch“: Bayerische Staatskanzlei beauftragt Impulsvortrag und Workshop bei der Pfennigparade

Ein Mann sitzt an einem Laptop und nimmt an einem Workshop per Videokonferenz teil
16 Teilnehmende des aktuellen Lehrgangs für Verwaltungsführung interessierten sich dafür, die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung insbesondere auch im Arbeitsalltag besser nachvollziehen zu können. Der dringende Wunsch an die Pfennigparade: MIT Menschen mit Behinderung über Inklusion am Arbeitsplatz reden zu können – und nicht nur ÜBER sie. Die Antwort der Pfennigparade: ein inspirierender Impulsvortrag mit vertiefendem Workshop.
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