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UPDATE: Umgang mit COVID-19 vom 27.07.2020

Unmittelbar vor der Sommerpause informieren wir Sie über neue Entwicklungen zur Corona-Pandemie in der Pfennigparade:

Unsere KiTas laufen derzeit weitgehend im Normalbetrieb. Ab September soll laut Bayerischem Sozialministerium ein Drei-Stufen-Modell gelten: „Bei stabilem Infektionsgeschehen befinden wir uns in Stufe 1, dem Regelbetrieb. Bei steigenden Corona-Zahlen soll in Stufe 2 regional begrenzt ein eingeschränkter Betrieb mit reduzierten Gruppengrößen möglich bleiben. Wir wollen den Kitas vor Ort hier so viel Flexibilität wie infektionsschutzrechtlich möglich geben. Bei einer starken Verschlechterung des Infektionsgeschehens soll dann Stufe 3 greifen: Dann sollen die bayerischen Kitas eine Notbetreuung in einer Art "Baukastensystem" in Abhängigkeit vom jeweiligen Infektionsgeschehen anbieten. In welcher Form die Betreuung eingeschränkt wird, entscheidet im Rahmen der Vorgaben des Gesundheitsamtes der Träger in Zusammenarbeit mit den Elternbeiräten.“
Die KiTa soll dann selbst entscheiden, ob Kinder mit leichten Erkältungsanzeichen die Kindertagesstätte besuchen dürfen. Seit 1. Juli gilt ja im eingeschränkten Regelbetrieb, dass Kinder mit Schnupfen und laufender Nase vom Kita-Besuch ausgeschlossen sind. Zusammen mit Kinderärzten soll das Landesamt für Gesundheit (LGL) nun bis September einen Leitfaden erarbeiten, der es Erzieher*innen leichter machen soll, Krankheitssymptome einzuschätzen, um letztlich entscheiden zu können, wann ein Kind besser nach Hause geschickt wird und wann es in der KiTa bleiben kann. Bei der Entscheidung soll neben dem lokalen Infektionsgeschehen auch eine Rolle spielen, wo die Eltern ihren Sommerurlaub mit den Kindern verbracht haben.

In unseren Schulen konnte das Schuljahr gut abgeschlossen werden. Die jeweiligen Klassenziele wurden weitestgehend erreicht, es gab keine corona-bedingten Abbrüche, jedoch einige freiwillige Wiederholer*innen. Trotz einiger Einschränkungen wegen der Hygienevorschriften fanden viele schöne und würdige Abschlussfeiern statt. Zum Ausblick auf den Herbst erklärt das Bayerische Kultusministerium: „Sofern es die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens erlaubt, sollen ab 8. September wieder alle bayerischen Schülerinnen und Schüler täglich im Präsenzunterricht unterrichtet werden. Oberste Priorität hat dabei weiterhin der Gesundheitsschutz der Schüler, Lehrkräfte und des schulischen Personals.“ Ziel bleibe der Regelunterricht mit Hygieneauflagen, sofern es die Infektionszahlen zuließen. Sollte es nach den Sommerferien wieder mehr Corona-Infektionen geben, würden drei andere Szenarien greifen: Falls die Zahlen nur leicht steigen, werden die Schulen wieder zum aktuellen Wechselbetrieb mit digitalem Distanzunterricht und kleinen Gruppen zurückkehren. Bei höheren Infektionszahlen sollen Klassen, Schulen oder ganze Landkreise individuell in Quarantäne geschickt werden. Im schlimmsten Fall folgt die landesweite Schließung der Schulen mit anschließend rein digitalem Distanzunterricht.

Unsere Förderstätte der Perspektive in Unterschleißheim hat ihre Arbeit teilweise wieder aufgenommen. Entsprechend der aktuellen Allgemeinverfügung können bei Bedarf Reha-Kunden, die zuhause oder ambulant betreut wohnen, das Angebot wieder in Anspruch nehmen. Die sogenannte Notgruppe, die bislang in der Werkstattorientierungsgruppe in Unterschleißheim eine Tagesstruktur gewährleistet hatte, wurde im Zuge der teilweisen Wiedereröffnung mit dem „regulären“ Beschäftigungsangebot in der Lise-Meitner-Straße zusammengelegt. Aktuell nehmen knapp 20 Reha-Kunden das Angebot wieder wahr. Derzeit wird eine Folgeverordnung des Freistaats für die Zeit ab dem 01.08. erarbeitet, mit der wahrscheinlich weitere Lockerungen für die Förderstätten verbunden sind.

Auch unsere klassische Werkstatt (KWfbM) fährt an ihren verschiedenen Standorten weiter hoch: Aktuell sind ca. 410 Beschäftigte - überwiegend in Schichtmodellen (zumeist wochenweise abwechselnd) - anwesend und 12 Personen in der Notbetreuung. Unter normalen Bedingungen sind es über 600. Für die nicht anwesenden Beschäftigten gibt es weiterhin individuelle Betreuungsleistungen wie Arbeiten im „Homeoffice“ oder in der Wohngruppe mit Lehrmaterialien, Arbeitspaketen und vor allem regelmäßigen Telefonkontakt. Auch die arbeitsbegleitenden Angebote starten wieder unter Einhaltung fester Gruppen. Eine neue Verfügung des Freistaats ab 01.08. mit wahrscheinlich weiteren Lockerungen wird gerade erarbeitet.
Seit wenigen Tagen hat unser neues Ladengeschäft INCLU SPORTS in der Rümannstraße 5 mit individuell gestalteten, in unserer Werkstatt hergestellten Skateboards, Upcycling-Artikeln und Klettermaterialien geöffnet:
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In unserer Besonderen Werkstatt sowie in unserer Inklusionsfirma haben wir weitgehend wieder Normalbetrieb, sind jedoch in einigen Bereichen – je nach Auftrag und Firmenkunde – noch nicht wieder auf dem üblichen Auslastungsniveau.

Unsere Wohn- und Pflegebereiche sind weiter rund um die Uhr im Einsatz. Die schrittweise Öffnung von Schulen, Förderstätte und Werkstatt – großenteils noch mit Schichtbetrieb im wöchentlichen Rhythmus - wird durch das Einüben neuer Routinen begleitend umgesetzt. Mit kreativen Ideen und in enger Abstimmung mit der Förderstätte bzw. Werkstatt werden die Bewohner*innen auch tagsüber gut unterstützt und betreut.

Auch die Kolleginnen und Kollegen in unseren medizinischen und therapeutischen Einheiten arbeiten nach wie vor mit Hochdruck an der bestmöglichen Versorgung ihrer Patienten.

Wir werden Sie an dieser Stelle weiterhin gerne über die aktuellen Entwicklungen informieren.

Bis dahin: Bleiben Sie gesund und guter Dinge!