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UPDATE: Umgang mit COVID-19 vom 14.09.2020

Nach der Sommerpause informieren wir Sie über neue Entwicklungen im Umgang mit der Corona-Pandemie in der Pfennigparade:

Mit großer Umsicht aller Beteiligten ist die Pfennigparade nach der Sommerpause wieder in den „Normal“- Betrieb gestartet: Überall gab es Absprachen zum weiteren Vorgehen, ggf. auch zu Testungen, zeitweiser Quarantäne usw. Diese gemeinschaftlich verantwortungsvolle Haltung stimmt uns optimistisch für den nun bevorstehenden Herbst!

 

Das neue Schuljahr ist in unseren vier Schulen bisher gut gestartet. Der Freistaat empfiehlt den Schulen u.a. die verstärkte Lüftung der Räume. In einigen unserer Gebäude ist dies aufgrund von nicht zu öffnenden Fenstern oder innen liegenden Sanitär- und Küchenräumen nur schwer bis gar nicht umsetzbar. Kreativität und Disziplin zugleich sind hier von unseren Mitarbeiter*innen gefordert und auch eine gute Mitarbeit der Schüler*innen. Unsere Schulen haben sich gut vorbereitet und sind bisher zufrieden mit den ersten Tagen des neuen Schuljahres. Wir freuen uns, dass fast alle Schüler*innen gesund zurückgekommen sind. Einige müssen noch einen negativen Corona-Test beibringen, oder es wurde in Absprache mit den Eltern entschieden, dass sie zur Sicherheit noch ein paar Tage zu Hause bleiben. Sie sind i.d.R. jedoch dem Unterricht online zugeschaltet. In den Planungen unserer Lehrer*innen wird die Umsetzung von digitalem Unterricht sowie die Aufgabenweitergabe und die Korrektur von Aufgaben über unterschiedliche Medien zunehmend als Standard verankert.

Auch unsere KiTas sind seit Ende August wieder am Start. Die Kinder kamen gestaffelt wieder aus den Ferien zurück und fast alle Eltern beantworteten den kurzen Fragebogen nach einem Ferienaufenthalt in Risikogebieten zuverlässig. Eltern und Kinder halten sich inzwischen gut an die Hygieneregeln und kennen die Vorgehensweisen. Unsere Mitarbeiter*innen gehen professionell und unaufgeregt mit allen Regelungen um. Die vom Freistaat vor kurzem veröffentlichten Grundsätze und Kriterien zur Unterscheidung der Herbstgrippe oder einer Allergie von Covid-19 muss sich nun in den nächsten Wochen in der Praxis bewähren. Wir hoffen, dass dies den Eltern und Mitarbeiter*innen im Herbst wirklich hilft.

Die Therapieabteilungen der Schulen und Kinderhäuser arbeiten mit allen Kindern unter besonderen Hygienestandards. Sie nutzen alle Arten von Masken, Trennwände, Schutzkleidung und gestalten die Therapieeinheiten mit viel Phantasie.

 

Kita-Alltag und Unterrichtsbetrieb richten sich in diesem Schuljahr in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen nach einem Drei-Stufen-Plan, der sich an der „7-Tage-Inzidenz“ d. h. an der Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt, orientiert. Bei der Stufe 3 (7-Tage-Inzidenz über 50) beraten Gesundheitsamt und Schul- bzw. KiTa-Träger im Landkreis/ Stadtgebiet über weitergehende Maßnahmen wie z.B. generelle Maskenpflicht, wochenweises Wechselmodell, Teilschließungen, digitaler Unterricht usw. In der letzten Woche lag der Wert in München bereits um die 45. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklung fortsetzt.

 

In unserer Klassischen Werkstatt ist nach der Sommerpause bereits wieder eine gute Routine eingekehrt. In den meisten Bereichen sind mittlerweile Schichten und „geschlossene Gruppen“ etabliert. Hygiene- und Abstandsregelungen werden auch für die Werkstattbeschäftigten immer selbstverständlicher und insgesamt gut eingehalten. Viele Standards, die den Regelungen der Allgemeinverfügung des Freistaats sowie den Arbeitsschutzvorgaben für WfbM entsprechen, sind etabliert; wir richten uns hier auf eine längere Zeit mit Corona ein. Der hohe Aufwand bei der Fernbetreuung besteht weiterhin, da nach wie vor relativ viele Werkstattbeschäftigte aufgrund eines ärztlichen Attests im „Home Office“ sind. Auch die nach wie vor bestehende „Notbetreuung“ für Werkstattbeschäftigte, die ärztlicherseits der Risikogruppe zugeordnet werden, jedoch nicht im „Home Office“ arbeiten können, erfordert hohen organisatorischen Aufwand (räumliche Trennung, Plexiglaswände und viele Einzellösungen für unsere Reha-Kunden). Zugleich muss die termin- und qualitätsgerechte Abarbeitung aller Firmenkunden-Aufträge sichergestellt werden. In diesem Spannungsfeld sind unsere Mitarbeiter*innen immer wieder vor große Herausforderungen gestellt. Auch in der Besonderen Werkstatt und in unserem Inklusionsunternehmen stellen wir uns gemeinsam mit unseren Firmenkunden den täglichen Herausforderungen im Spagat zwischen Infektionsschutz und einer Top-Qualität bei der Bearbeitung aller Aufträge.

 

Die Wohngruppen haben mit der Klassischen Werkstatt für viele Bewohner*innen großenteils ganz individuelle Lösungen gefunden, damit die Arbeit sowohl im Schichtmodell als auch in der Fernbetreuung möglich ist. Die Mitarbeiter*innen haben auch in der Urlaubszeit die Begleitung aller Bewohner*innen so gut wie möglich gestaltet. Das Vorgehen, von den Bewohner*innen vor der Rückkehr in die Wohngruppen ein Monitoring und einen Test zu verlangen, hat sich bewährt. Die Schüler-Wohngruppen haben rechtzeitig vor dem Schulstart den Umzug in die neuen Räume im Prinz-Eugen-Park gestemmt. Nun kehrt langsam der Alltag wieder ein.

In der Perspektive wurden ab September alle Standorte der Förderstätte unter Auflagen wieder geöffnet. Die Teilnahme ist gemäß der aktuellen Allgemeinverfügung freiwillig, dennoch werden die Angebote von den meisten Reha-Kunden wieder in Anspruch genommen. Auch die inklusive Facebook-Redaktion der Perspektive hat wieder ihre Arbeit aufgenommen: https://www.facebook.com/pfennigparade/photos/pcb.3283164868439924/3283160401773704/?__cft__[0]=AZWp9svMpm-nsjUeK3-bEVSQmU5_QXd2ZX7U5f_dgkceQhK47CYa6MhECW0oCwB_b3P3gUFDwG6KVHKRxd_qAhUS1Yskc9_oXRRltttU7tfuMzKy0Wxi-AkTcAuGoodtjx2MfPK-5EXontq4aal2X2bkyjtQ-3UbKgEdBphmPTh7VJ0d7PFsUXvYmEK5OX-XJgMBuG9o21XSHh3TZZkQjkrl&__tn__=*bH-R

Der Betrieb der Förderstätte findet für diejenigen, die auch in den Wohngruppen der Perspektive leben, im Wechselmodell statt: eine Woche Beschäftigung in der Förderstätte, eine Woche in den Wohngruppen. Reha-Kunden, die weiter durchgehend in der Wohngruppe bleiben wollen, erhalten -wie bisher auch schon - vor Ort Assistenzleistungen. Für die Mitarbeiter*innen ist dieser Arbeitsrhythmus eine große Herausforderung, die sie mit großem Einsatz meistern.

 

Auch die Ambulanten Dienste sind gut und ohne Ausbruchsgeschehen durch den Sommer gekommen. Auf Grund der allgemein wieder ansteigenden Infektionszahlen in Bayern bzw. in München und der Urlaubsrückkehrer erleben wir auch hier eine Zunahme an Quarantäne- oder vorsorglichen Abklärungsmaßnahmen bei Mitarbeiter*innen und Pflege-Kunden. Deswegen und im Hinblick auf die bevorstehende Erkältungszeit wurde das Hygiene- und Arbeitsschutzkonzept u.a. um den Einsatz spezieller Atemschutzmasken für die Pflege erweitert. Nach wie vor wird auf die Einhaltung aller Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen großer Wert gelegt und von allen Mitarbeiter*innen mit großer Zuverlässigkeit und Routine umgesetzt.

 

Auch in den Therapiepraxen stellen wir uns Woche für Woche auf die neuen Gegebenheiten ein und versuchen alle Patienten mit Therapiebedarf ad hoc zu versorgen, denn aufgrund der „volatilen Gesamtsituation“ gibt es immer noch kaum „Dauertermine“. Die therapeutische Versorgung lief auch in den Sommerferien ohne Unterbrechung. Da nun der Bedarf an den Außenstandorten der Klassischen Werkstatt wieder ansteigt wird dreigleisig gefahren: Therapiepraxen, Außenstandorte, Wohngruppen.

 

Auch unsere medizinischen Bereiche waren im Sommer ohne Unterbrechung im Einsatz. Zusätzlich zum normalen Arbeitsalltag haben hier unsere Mitarbeiter*innen die Reihentestungen für die Schulen und Kinderhäuser durchgeführt.

 

Wenn wir weiterhin umsichtig bleiben und die notwendigen Hygiene-Regeln usw. einhalten, haben wir eine reelle Chance, auch gut durch den Herbst zu kommen.

 

Wir werden Sie weiterhin an dieser Stelle über die aktuellen Entwicklungen in der Pfennigparade informieren.

Bis dahin: Bleiben Sie gesund!