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UPDATE: Umgang mit COVID-19 vom 20.10.2020

Wir informieren Sie über aktuelle Entwicklungen zur Corona-Pandemie in der Pfennigparade.

Im Bereich Bildung & Erziehung wird der „Rahmen-Hygieneplan für die Kindertagesbetreuung und Heilpädagogische Tagesstätten“ für Kinder und Personal in Horten und Heilpädagogischen Tagesstätten (HPTs) ab dem Schulalter an die Regelungen des Rahmen-Hygieneplans für die Schulen angepasst und soll nun zeitnah veröffentlicht werden. Damit gilt dann auch in den HPTs für Kinder und Jugendliche im Schulalter eine Maskenpflicht. Im Vorgriff hierauf sind ab 16. Oktober 2020 in allen HPTs ab dem Schulalter vom Personal und den Kindern Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.


Auch in den Wohngruppen von Vivo/ REVERSY spiegelt sich das dynamische Infektionsgeschehen in München wider, dies zeigt sich beispielsweise an den vermehrten Testungen von Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen. Gemeinsam bewältigen wir bisher auch die schwierigsten Situationen und Phasen. Alle sind sich bewusst,  dass jeder umsichtig handeln muss und es zeigt sich, dass wir aus den Erfahrungen der letzten Monate Sicherheit gewonnen haben.

In der Perspektive stellen alle Mitarbeiter*innen mit großem Engagement sicher, dass die Reha-Kunden innerhalb eines wöchentlichen Wechselmodells wieder die Förderstätte besuchen können. Außerdem bereiten wir uns insgesamt unter Hochdruck auf steigende Fallzahlen und den bevorstehenden Winter vor mit Maßnahmen wie beispielsweise strukturierte CO2-Messungen, Lüftungskonzept, Überprüfung und Nachbesserung der Hygiene- und Schutzkonzepte oder der Nutzung von FFP2 Masken.

Trotz der fordernden und schwierigen Umstände kommen die Ambulanten Dienste bislang gut durch die Pandemie. Einen großen Anteil daran haben sowohl die Mieter*innen bzw. Pflegekunden*innen als auch die Mitarbeiter*innen, die engagiert und mit großem Durchhaltevermögen alle Schutzmaßnahmen bestmöglich einhalten. Dennoch stellen uns die teilweise knappe Schutzausrüstung, die Schwierigkeiten beim Einkauf und die längeren Krankheitsausfälle, die auch durch das Warten auf Testergebnisse entstehen, jeden Tag aufs Neue vor Herausforderungen. Sorgenvoll schauen auch wir auf die steigenden Infektionszahlen und hoffen weiter das Beste.

In der Klassischen Werkstatt (VSB/ WKM) steigt aktuell die Nachfrage nach den Angeboten unserer „Notbetreuung“, die für uns logistisch und räumlich weiterhin zu den ganz großen Herausforderungen zählen. Die „Notgruppen“ in bayerischen Werkstätten nehmen derzeit diejenigen Beschäftigten auf, die – ärztlich bescheinigt – aus gesundheitlichen Gründen bzw. angesichts der Ansteckungsgefahr eigentlich noch nicht wieder arbeiten sollten, deren Tagesstruktur zu Hause jedoch nicht gesichert ist oder die ihre Arbeit in der Werkstatt unbedingt wieder aufnehmen möchten.
Auch für Neuaufnahmen gibt es eigene Konzepte, um die geforderte Geschlossenheit der Gruppen zu gewährleisten und dennoch Erprobungen in der Praxis zu ermöglichen.
Die Digitalisierung geht weiter: wir etablieren die Fernbetreuung als echte Alternative zur Notgruppe; dabei sind die Beschäftigten häufig auf die Unterstützung vor Ort angewiesen, z. B. durch unser Personal, durch Mitarbeiter*innen von Vivo/ REVERSY in den Wohngruppen, durch unsere Therapeut*innen, durch Angehörige usw.


In der Besonderen Werkstatt sowie im Inklusionsunternehmen (BKG/ PSG/ SIG) gelingt es den Kolleginnen und Kollegen weiterhin, einen Großteil der Kundenbeauftragungen erfolgreich zu halten. Die Bearbeitung erfolgt unter erschwerten Bedingungen, sei es aus dem Home-Office oder - unter Einhaltung strenger Hygienekonzepte - vor Ort beim Kunden bzw. an unseren eigenen Standorten. Dennoch verzeichnen wir zunehmend Auftragsverluste, die eindeutig der Corona-Krise zuzuschreiben sind. Für 2021 zeichnen sich Umsatzeinbrüche im hohen 6-stelligen Bereich ab. Hier versuchen wir mit aller Kraft gegen zu steuern, indem wir neue Aufträge akquirieren.

Weiterhin läuft die therapeutische Versorgung durch die Therapiepraxen (ZB4) engagiert in den Wohngruppen, an den Außenstandorten der Werkstätten und natürlich vor Ort in den Praxisräumlichkeiten. Schichtbetrieb, kurzfristige Terminänderungen der Therapien etc. erfordern dabei Kreativität und Flexibilität bei der Organisation und Durchführung.

In unseren Medizinpraxen steigen die Patientenzahlen seit dem Sommer wieder an. Mit konsequentem Hygienekonzept und Maskenpflicht in den Räumlichkeiten von MVZ und MZEB ist der Alltag natürlich auch hier eine Herausforderung. Jede Woche werden weit über 50 Corona-Tests durchgeführt.

Insgesamt halten wir das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung - zumindest immer dann, wenn kein Mindestabstand von 1,50 m eingehalten werden kann – weiterhin für das „A&O“ und bitten Sie alle, dies weiterhin konsequent zu „leben“. In der Landeshauptstadt München gilt seit 17.10. ohnehin eine „Maskenpflicht auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen. Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann“, siehe auch: https://www.muenchen.de/aktuell/2020-10/corona-regeln-17-oktober-maskenpflicht-sperrstunde-kontakte.html

Ein weiterhin wichtiges Thema sind die Corona-Tests:
Am 15.10. ist die neue bundesweit geltende Corona-Testverordnung in Kraft getreten. Sie regelt unter anderem, wer zukünftig in welchem Fall wie oft Anspruch auf einen Corona-Test hat, wie dies finanziert wird und in welchen Konstellationen die bisher gängigen PCR-Tests bzw. in welchen Fällen die neu auf den Markt kommenden Antigen-Tests („Schnelltests“) zum Einsatz kommen sollten. Außerdem werden die Rahmenbedingungen zur Testung in Gemeinschaftseinrichtungen, also auch in den unterschiedlichen Bereichen der Pfennigparade, geregelt. Wir werden nun alle notwendigen Schritte in die Wege leiten, um unter den neuen Rahmenbedingungen weiterhin möglichst zielgenaue und effektiv eingesetzte Testungen durchzuführen.

Es kommen nun wieder schwere Zeiten auf uns zu. Das Infektionsgeschehen verschärft sich, und wir müssen uns darauf einstellen. Zugleich haben wir miteinander viel gelernt und geleistet in den letzten Monaten! Hierauf können wir aufbauen!

Wir werden Sie an dieser Stelle weiterhin gerne über die aktuellen Entwicklungen informieren.

Bitte achten Sie auf sich und auf Ihre Umgebung! Bleiben Sie gesund!