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Social Day

Munich Re`s Bereich Human Resources engagiert sich in der Pfennigparade – Inklusive Workshops ermöglichen einen wertvollen Perspektivenwechsel und stärken die langjährige Beziehung beider Unternehmen

 

Vom Kochduell über einem Ausflug in den Botanischen Garten, gemeinsamer Kunst bis hin zu Bewerbungstraining, Schülerbetreuung und Themen wie Mitarbeiterführung, Recruiting oder Social Media. Der Social Day der Munich Re am 8. Mai 2017 bot eine interessante Mischung aus Know-How Transfer, Hands-on Aktivitäten und gemeinsamen Austausch.

 

 Artikel „Munich Re`s Bereich Human Resources engagiert sich in der Pfennigparade“ 

 

Der gemeinsame Dialog steht im Vordergrund

Nach den Grußworten von Michael Hinssen, Head of Human Resources von Munich Re, und Dr. Jochen Walter, Vorstand der Stiftung Pfennigparade, starteten 56 hoch motivierte Mitarbeiter des Münchner Rückversicherers in einen ganz besonderen „Arbeitstag“. Nach dem Impulsvortrag „Ich bin behindert — und was bist Du?“ zur Einstimmung auf das Thema Inklusion und Umgang mit Menschen mit Behinderung teilten sich die Mitarbeiter der Munich Re und der Pfennigparade in verschiedenste Gruppen auf. Bis in den späten Nachmittag hinein wurde diskutiert, beraten, Know-how ausgetauscht, gestaltet und gemalt, gekocht oder ein Ausflug unternommen. Am Ende des Tages trafen sich alle wieder zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch in der Stiftung.  Alle waren sich einig: Es war ein ganz besonderer Tag, aus dem beide Seiten viel mitgenommen und gelernt haben.

 

Das Ziel: „Etwas ganz Besonderes, gemeinsam auf die Beine stellen“

Doch wie kam der Entschluss zu einem Social Day überhaupt zustande? Michael Hinsen, Leiter Human Resources bei der Munich Re erzählt, dass die Idee eines gemeinsamen Social Days aus dem Gedanken heraus entstand, „etwas an die Gesellschaft zurück geben zu wollen“. Beide Unternehmen fühlen sich aus ihrer langjährigen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf verschiedensten Ebenen verbunden. Da lag es nahe, einen Social Day in der Pfennigparade umzusetzen.

 

Für Alexander Wagner, Human Resources Munich Re, und  Thomas Heymel, Leiter Unternehmenskooperationen Pfennigparade, wurde jedoch schnell klar, dass aufgrund der vielfältigen Arbeitsbeziehungen und des großen Interesses der Munich Re Mitarbeiter,  ein „klassischer Social Day“ mit nur einer Veranstaltung nicht in Frage kommt. „Da müssen verschiedenste Interaktionen mit möglichst vielen Bereichen stattfinden, stellen Heymel und Wagner fest. So sollte das freiwillige Engagement der Mitarbeiter stattdessen in Form von Workshops stattfinden, die alle Unternehmensbereiche der Stiftung mit einbeziehen: Bildung, Wohnung, Gesundheit und Arbeit. Neben stark praxisorientierten Elementen sollte dem Transfer von Know-how sowie der Austausch von Gemeinsamkeiten und das gegenseitige Lernen voneinander im Vordergrund stehen. Dass das dem hierfür extra ins Leben gerufene interdisziplinären Projektteam der beiden Unternehmen gelang, zeigt das positive Feedback am Ende der Veranstaltung. Alexander Wagner von der Munich Re: „Ein gelungener Social Day ganz im Sinne einer Sozialen Partnerschaft: Etwas geben, aber auch etwas zurückbekommen“.

 

Win-win-Situaton: DAX-Unternehmen trifft auf sozial — Was gewinnen beide Seiten?

Soziales Engagement, Team Building in anspruchsvollen Situationen, Perspektivenwechsel auch für Innovationsprozesse, Entwicklung von Berührungspunkten zu Partnerorganisationen, sind nur einige Gründe für den Rückversicherer. Aber auch für ein gemeinnütziges Unternehmen wie die Pfennigparade, die sich für die best mögliche Förderung von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen einsetzt, sind die Gründe vielfältig. Die Stiftung kann über Social Days Berührungspunkte zu Unternehmen aufbauen, aber auch dazu beitragen, dass Berührungsängste gegenüber Menschen mit Behinderung abgebaut werden und erkannt wird, was Menschen mit Behinderung alles leisten können. Dadurch öffnet sich in den Unternehmen so manche Tür für  Aufträge und sogar eine langfristige Zusammenarbeit mit Menschen, denen man aufgrund ihrer Behinderung die erfolgreiche Besetzung einer Arbeitsstelle unter Umständen nicht zugetraut hätte.

 

Eine gemeinsame Vision: Vom Leistungsempfänger zum Leistungserbringer

Am Beispiel der Munich Re zeigt sich, dass das Konzept der Sozialen Partnerschaft eine nachhaltige Zusammenarbeit fördert und damit einen wichtigen Beitrag für gelebte Inklusion in der Gesellschaft leistet. Das Unternehmen unterstützt seit Jahren aktiv die Vision der Stiftung Pfennigparade, den Übergang von Menschen mit Körperbehinderung vom reinen Leistungsempfänger, hin zum Leistungserbringer in die Realität umzusetzen. So einleuchtend die Motive für Social Days aus Unternehmenssicht klingen — unabhängig ob DAX- oder Sozialunternehmen. Sie gewinnen erst an Substanz im direkten Austausch von Mensch zu Mensch. Genau dann, wenn Mitarbeiter persönlich während eines Social Days erfahren, wie bereichernd es ist, einen Tag in einem Sozialunternehmen wie der Stiftung Pfennigparade, Menschen mit und ohne Handicap, aktiv zu begleiten.

Der  Social Day der Munich Re steht exemplarisch dafür, dass „ein echter Dialog“ stattfinden kann — und die Mitarbeiter „am Ende des Tages anders nach Hause gehen, als sie gekommen sind“, so Michael Hinssen. Ein schöneres Kompliment kann es für den gemeinsamen Social Day nicht geben.

 

 

Impressionen unter:
www.facebook.com/pfennigparade