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Mehr Miteinander. Weniger Handicaps.

Das Forum am Luitpold der Pfennigparade wurde am 12. Mai offiziell eröffnet. Nach zehnjähriger Planungsphase und zweieinhalbjähriger Bauphase konnte der neue Standort am Münchner Scheidplatz nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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Über 250 Gäste erlebten ein abwechslungsreiches Programm. Besonders der Kinderchor Sternstundenhaus und die Theatergruppe Kreativ Labor begeisterten das Publikum.

Nach der Begrüßung durch Vorstand Dr. Jochen Walter lobten Staatssekretär Johannes Hintersberger, Bezirkstagspräsident Josef Mederer und Bürgermeisterin Christine Strobl das gelungene Gebäudeensemble am Scheidplatz. Es ermöglicht Menschen mit Behinderung ein eigenständiges Wohnen und den täglichen Kontakt zwischen Jung und Alt.

Vorstand Ernst-Albrecht von Moreau bedankte sich in seiner Ansprache bei allen am Bau Beteiligten und hob besonders den Vernetzungsgedanken der neuen Mehrgenerationenanlage hervor: „Die Pfennigparade möchte den neuen Bewohnern im Forum am Luitpold unter die Arme greifen, sich selbstverständlicher als bisher in den Sozialraum hinaus zu orientieren. Und sie möchte die Bürgerinnen und Bürger Münchens ermutigen, die Bereicherung, die von Menschen mit Behinderung ausgehen kann, zu erkennen und anzunehmen.“

Mit seinen Wohnangeboten bietet das neue Forum am Luitpold über 100 älteren, körperbehinderten Menschen individuelle und professionelle Begleitung. Es zeichnet sich durch Offenheit und Begegnungsmöglichkeiten aus. Die Münchner Volkshochschule, eine Kreativwerkstatt, ein Café, Beratungs- und therapeutische Angebote haben am Münchner Scheidplatz Raum gefunden. Das inklusive Sternstundenhaus für 80 Kinder befindet sich im Innenhof des Forums.

Ermöglicht wurde dies durch die große Unterstützung des Freistaates Bayern, der Landeshauptstadt München, privaten Förderern und durch Mittel, die die Pfennigparade selbst in das Projekt einbringt und damit nachhaltig in ihr erklärtes Ziel „Mehr Miteinander. Weniger Handicaps“ investiert.

Wir freuen uns auf die gute Vernetzung mit den umliegenden Institutionen, Vereinen und Bürgern. Wir finden, der Stadtteil Schwabing ist eine gute Basis für die Gestaltung von Inklusion.

Seit über 60 Jahren schafft die Stiftung Pfennigparade Rahmenbedingungen für das gemeinsame Lernen, Wohnen und Arbeiten von Menschen mit und ohne Behinderung.

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Ernst-Albrecht von Moreau im Gespräch mit Bewohner Alexander Bassarini