Rückblick: SONG-Kongress 2026 in der Pfennigparade

Herr Ernst-Albrecht von Moreau steht auf einer Bühne vor Zuschauenden

Wie gestalten wir soziale Arbeit zukunftsfähig? Mit dieser zentralen Frage beschäftigten sich beim SONG-Kongress 2026 rund 130 Netzwerk-Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet. Unter dem Motto „SONG macht Schule – Räume für Innovation“ kamen Akteur*innen der Sozialwirtschaft für drei Tage in München zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und gemeinsam Zukunftsperspektiven zu diskutieren.

Im Mittelpunkt des SONG-Kongresses standen aktuelle Herausforderungen und Chancen für die Sozialwirtschaft. Impulsvorträge wie „Führen mit narrativer Intelligenz“ und „Robotik trifft Menschlichkeit“ eröffneten neue Blickwinkel auf die Frage, wie Führung, Innovation und technologische Entwicklungen dazu beitragen können, soziale Angebote zukunftsfest zu gestalten.

In zahlreichen Workshops vertieften die Teilnehmenden unterschiedliche Themenfelder. Diskutiert wurden unter anderem innovative Technologien und Digitalisierung, digitale Barrierefreiheit, der Einsatz von Exosuits in der Praxis sowie aktuelle fachliche Fragestellungen aus Pflege, Eingliederungshilfe, Gewaltschutz und Quartiersmanagement. Auch Nachhaltigkeitsmanagement und weitere Zukunftsthemen standen auf der Agenda. Dabei wurde deutlich, wie groß die Bereitschaft ist, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Wege für die Sozialwirtschaft zu entwickeln.

Raum für Begegnung und Perspektivwechsel

Neben dem fachlichen Programm bot der Kongress auch Raum für Begegnung und Perspektivwechsel. Führungen durch das Deutsche Museum und die BMW-Welt regten zu Gesprächen über Innovation, Technik und gesellschaftliche Entwicklung an.

Ein wichtiger Programmpunkt war zudem die Mitgliederversammlung des Netzwerks SONG. Zwei Persönlichkeiten, die das Netzwerk über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt haben, übergaben ihre Ämter in neue Hände: Dr. Bodo de Vries vom Ev. Johanneswerk und Ernst-Albrecht von Moreau von der Stiftung Pfennigparade. Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Dr. Tobias Staib von der BruderhausDiakonie gewählt. Das Amt des 2. Vorsitzenden übernimmt Thomas Kaczmarek vom Sozialwerk St. Georg. Dem Vorstand gehören außerdem Dr. Alexia Zurkuhlen (Kuratorium Deutsche Altershilfe), die in ihrem Amt bestätigt wurde, sowie die neu gewählten Mitglieder Sabine Hirte (Ev. Johanneswerk), Felix Schauppner (Bremer Heimstiftung) und Elke Eckardt (Evangelische Heimstiftung) an.

Ein Kongress, der lange nachwirkt

Der SONG-Kongress 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure der Sozialwirtschaft steckt. „Zukunft entsteht dort, wo Menschen ihr Wissen teilen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam an Lösungen arbeiten“, so Ernst-Albrecht von Moreau. „Die Herausforderungen für die Sozialwirtschaft werden nicht kleiner. Umso wichtiger sind starke Partnerschaften. Was mich in all den Jahren besonders beeindruckt hat, ist die Offenheit und das Vertrauen innerhalb dieses Netzwerks. Ich freue mich, dass eine neue Generation von Verantwortlichen diesen Weg nun weitergeht.“

Die Stiftung Pfennigparade bedankt sich bei allen Teilnehmenden für den inspirierenden Austausch und freut sich darauf, die Zukunft der Sozialwirtschaft gemeinsam mit dem Netzwerk SONG weiter aktiv mitzugestalten. Die vielen Gespräche, Ideen und Impulse dieser drei Tage werden weit über den Kongress hinauswirken.

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