Stiften für Inklusion – so können Sie aus persönlichem Engagement ein nachhaltiges Investment für eine bessere Gesellschaft machen

Eine Frau auf einem Bürostuhl und neben ihr ein Mann im Rollstuhl halten Papier in der Hand und lächeln

Dr. Eva Madelung, Tochter von Robert Bosch, ist engagierte Stifterin. Sie setzt sich unter anderem für die Verbesserung der Lebensverhältnisse von Menschen mit Behinderung ein. Bis zu 25 Prozent der Gesamtbevölkerung sind von einer Behinderung betroffen. Hier bieten sich nachhaltige Förderansätze für Stiftungen, um sinnstiftend Wirkung zu entfalten. Die Vorstände der Stiftung Pfennigparade haben zu diesem Thema online einen Beitrag in der Fachpublikation „DIE STIFTUNG“ veröffentlicht.

Zwei Schüler sitzen zusammen an einer Schulbank, wobei einer von den beiden im Rollstuhl sitz und direkt neben ihm spricht eine Frau mit ihm und zeigt in sein Buch

Der Artikel in der Stiftungspublikation „DIE STIFTUNG“ fasst den aktuellen Stand von Inklusion in Deutschland generell zusammen und bringt konkretere Einblicke in die Lebensbereiche Bildung, Wohnen und Arbeit: Wie ist hier der Stand von Inklusion heute – und durch welche konkreten Ansätze können Stifterinnen und Stifter sich nachhaltig sinnbringend engagieren? Vorgemacht hat es vor rund 70 Jahren es die jüngste Tochter von Robert Bosch, Dr. Eva Madelung. Ihr Beispiel soll dazu anregen, sich mit den vielfältigen Möglichkeiten, für Inklusion zu stiften, zu beschäftigen.

Chancen fürs Stiften identifizieren durch Perspektivwechsel

Beim Wohnen, in der Schule oder bei der täglichen Arbeit nicht behindert zu sein, sondern behindert zu werden – diesen Perspektivwechsel hat Dr. Eva Madelung sehr früh vorgenommen: Sie tätigte während der Polioepidemie in München mit einem konkreten Projekt ihre erste große Zustiftung, die bis heute wirkt: als Stiftung Pfennigparade. Die Idee eines möglichst selbstbestimmten Lebens ist unter diesem Stiftungsdach inzwischen in vielen Lebensbereichen real.

Ein Mädchen sitzt grinsend neben einem anderen Mädchen, das sich die Hand vor den Mund hält, in einer Bibliothek

Beitrag für eine gerechtere Gesellschaft

Inklusion und Diversität helfen, Vorurteile abzubauen und tragen zu einer gerechteren Gesellschaft bei. Die Vision von einer Gesellschaft, in der Menschen mit und ohne Behinderung unkompliziert zusammenleben, entscheidet sich auch am persönlichen Engagement: Jede Einzelne und jeder Einzelne wirkt mit, erzielt einen persönlichen Gewinn, kann sich weiterentwickeln und wirkt damit auf gesellschaftlicher Ebene zukunftsweisend.

Eine Frau hilft einer jungen Frau mit Handicap, die an einem Stehtrainer steht und mit einem Hilfsmittel Obst schneidet. Beide lachen.

Den vollständigen Artikel können Sie online nachlesen. Er lädt zur Auseinandersetzung mit dem Thema „Stiften für Inklusion“ ein und soll Impulse für das Thema geben.

Zurück zur vorherigen Seite

Zum Seitenanfang