Aufrufen zum Frieden in der Sprache der Kunst!

Drei Künster*innen präsentieren ihre Bilder in der Ausstellung

Wut, Hilflosigkeit, Empörung, Enttäuschung, Solidarität… die Emotionen der Künstlerinnen und Künstler der Ateliers der Pfennigparade zum Krieg in der Ukraine haben Ausdruck in zahlreichen Werken gefunden, denen allen eins gemeinsam ist: Sie wollen aufrufen zum Frieden! Zu sehen ist die Friedensausstellung in der Container-Galerie am Leonrodplatz im Kreativquartier.

Fiede! Die Künstler*innen der Pfennigparade zeigen Solidarität mit den Opfern

Sie wollen aufrufen zum Frieden – „Die beste Sprache, die wir dafür kennen, ist die Kunst.“ Welche Kraft und Energie sie entfalten kann, ist eindrucksvoll vor den Clubräumen, im Foyer der Barlachstraße zu sehen: Dort stehen und hängen noch bis diesen Mittwoch beeindruckend facettenreiche Kunstwerke. Sie drücken sehr persönlich und individuell aus, was der Krieg in der Ukraine mit den Künstlerinnen und Künstlern macht. Sich über ihre Sprache der Kunst mit den Opfern zu solidarisieren, mit den Flüchtenden, den Soldaten beider Seiten und mit den Menschen, deren Leben und deren Heimat bedroht sind, diesem Impuls folgten die Künstlerinnen und Künstler mit vielfältigen Techniken, Stilen und Aussagen.

verschiedene Bilder mit Friedenssymbolen

Kunst wirkt da, wo sie wahrgenommen werden kann. Daher sind die Kunstwerke nach kurzer Ausstellung in der Pfennigparade bereits weiter in die Container Galerie am Leonrodplatz gewandert. Dort kann nun ganz München sie sehen.

Container-Galerie macht die Kunst noch sichtbarer

Ausstellung Friede! im Kunstcontainer

Im neu entstehenden Kreativ-Areal an der Dachauer Straße hat der Bereich Kunst der WKM einen Container mit Ausstellungsraum und Arbeitsplatz angemietet. Durch ihn können die körperbehinderten Künstlern und Künstlerinnen der WKM ihre Werke der Öffentlichkeit präsentieren und Dienstleistungen im künstlerischen Bereich anbieten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass durch diesen Arbeitsplatz Inklusion wieder ein Stück mehr lebt – durch hautnahe Begegnungen, Austausch, kreatives Miteinander mit anderen Kunstschaffenden im Sozialraum.

Inklusiv und kreativ: Netzwerken im Sozialraum

Durch den Arbeitsplatz im Galerie-Container für körperbehinderte Künstler*innen wird die Kette im Angebot der WKM im Bereich Kunst geschlossen: Begonnen in den Ateliers in der Barlachstraße und in der Hagedornstraße im Berufsbildungsbereich, angelehnt an künstlerische Berufe, vom Arbeitsplatz in den verschiedenen Kunstateliers der Gruppen bis hin zum freien Arbeitsmarkt als freischaffender Bildender Künstler und Anbieter von Dienstleistungen im Kreativen Bereich. Im Galerie-Container wird es körperbehinderten Künstler*innen ermöglicht, im Kreativ-Areal zu arbeiten und zugleich die Unterstützung der WKM in Anspruch zu nehmen.

Hier entsteht durch räumliche Nähe ein Netzwerk mit anderen Künstler*innen, das wiederum in den bestehenden Ateliergruppen genutzt werden kann. Dienstleistungen können vor Ort angenommen und an die Gruppen in der Barlachstraße weitergeleitet werden, wie beispielsweise der Druck und die Weiterverarbeitung von Originalwerken. Zudem sollen regelmäßige Vernissagen stattfinden, sowohl als Verkaufsplattform für die Künstler*innen der Ateliers der WKM, als auch als bezahlte Dienstleistung für Freischaffende und Hobbykünster*innen. Eine Kooperation mit dem Café nebenan ist geplant.

Einen bewegten ersten Eindruck von der Container-Galerie kann man sich unter anderem hier verschaffen:

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