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Barrierefreiheit

Was verstehen wir unter einem barrierefreien bzw. zugänglichen Internetauftritt?

Ein barrierefreier bzw. zugänglicher Internetauftritt ist für die meisten Personen ohne Einschränkungen benutzbar, unabhängig von Behinderungen wie Blindheit und Sehbehinderung, Gehörlosigkeit und nachlassendes Hörvermögen, Lernbehinderungen, kognitive Einschränkungen, eingeschränkte Bewegungsfähigkeit, Sprachbehinderungen, Photosensibilität und Kombinationen aus diesen Behinderungen.

Ein barrierefreier Internetauftritt orientiert sich an den Bedürfnissen der Nutzer aller Altersgruppen.

Zugängliche Internetauftritte entsprechen den folgenden Prinzipien. Sie sind:

  • Wahrnehmbar
    Informationen und Bestandteile der Benutzerschnittstelle müssen den Benutzern so präsentiert werden, dass diese sie wahrnehmen können
  • Bedienbar
    Bestandteile der Benutzerschnittstelle und Navigation müssen bedienbar sein
  • Verständlich
    Informationen und Bedienung der Benutzerschnittstelle müssen verständlich sein
  • Robust
    Inhalte müssen robust genug sein, damit sie zuverlässig von einer großen Auswahl an Benutzeragenten einschließlich assistierender Techniken interpretiert werden können

Durch die bessere Benutzbarkeit für alle bietet ein zugänglicher Internetauftritt in der Regel auch wirtschaftliche Vorteile für den Anbieter, z.B. durch höhere Verweildauer, und eine höhere Anzahl von „page impressions".

Unsere Denkweise

Wir treten dafür ein, dass Internetauftritte für alle zugänglich sind. Wir sind überzeugt, dass die Zugänglichkeit von Informationen und Kommunikationsfunktionen einen wesentlichen Beitrag für die Teilhabe darstellt.

Richtlinien für und gesetzliche Anforderungen an die Zugänglichkeit von Internetauftritten

Für die Zugänglichkeit von Internetauftritten gibt es international anerkannte Standards und Prinzipien:

Das World Wide Web Consortium (W3C) hat diese Standards bereits 1999 in den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) festgelegt, seit 2008 existiert eine modernisierte, dem technischen Fortschritt angepaßte Version WCAG 2.0.

In Deutschland hat der Gesetzgeber die Zugänglichkeit von Internetauftritten gesetzlich geregelt, mit zwingender Gültigkeit für Öffentliche Anbieter im Bereich des Bundes im Behindertengleichstellungsgese tz ( BGG), und in der Barrierefreien Informationstechnik Verordnung (BITV), sowie im Bereich der Länder durch vergleichbare Gesetze und Verordnungen (z.B. in Bayern BayBGG, BayBITV).

Seit 12. September 2011 gilt die aktualisierte Verordnung BITV 2.0, diese entspricht weitgehend den Empfehlungen der WCAG 2.0 (Conformance Level „AA“).

Weitere wichtige Gesetze in diesem Kontext sind AGG und SGB.

Technische und inhaltliche Umsetzung der Barrierefreiheit

Dieser Webauftritt wurde durch das Fachzentrum Barrierefreiheit im Internet der Pfennigparade erstellt.

Um einen hohen Grad an Zugänglichkeit zu erreichen, setzen wir die Empfehlungen des W3C konsequent um, und nutzen die empfohlenen Techniken.

Inhalte (Texte und Bilder) werden im Redaktionsprozess ebenfalls konsequent auf Zugänglichkeit geprüft.