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Inklusion – Praktizierte Wirklichkeit. Seit mehr als 30 Jahren.

Seit im Jahr 2009 die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in Deutschland in Kraft trat, ist der Begriff „Inklusion" in aller Munde.

Die uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben ist seit jeher fester Bestandteil unseres Tuns und Denkens. Gerade der frühkindlichen und kindlichen Bildung und Erziehung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Kultusministerium zeichnet die Schulen der Pfennigparade aus.

Staatssekretär Georg Eisenreich verleiht der Real- und Fachoberschule der Pfennigparade die Urkunde "Schule mit dem Schulprofil Inklusion".

Schüler und Schulleitung der Ernst-Barlach-Schulen der Pfennigparade

Schüler und Schulleitung der Ernst-Barlach-Schulen der Pfennigparade

München, April 2015. "Die Förderschulen in Bayern sind Kompetenzzentren für den Umgang mit Kindern, die sonderpädagogischen Förderbedarf haben. Ich freue mich sehr, dass nun 16 dieser Schulen in besonderer Weise das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Förderbedarf umsetzen. Die Förderschulen der Pfennigparade haben die Herausforderung angenommen und setzen den inklusiven Gedanken an der Schule und in ihrer Region in besonderer Weise um. Die Auszeichnung mit dem Profil Inklusion ist ein Zeichen der Anerkennung und zugleich ein Anreiz für die Weiterentwicklung der Inklusion in Bayern." Mit diesen Worten überreichte Staatssekretär Georg Eisenreich die Urkunde "Schule mit dem Schulprofil Inklusion" an die Pfennigparade.

In den Ernst-Barlach-Schulen GmbH

ist Inklusion seit mehr als 30 Jahren praktizierte Wirklichkeit: Schon 1981 lernten die ersten Jugendlichen ohne Behinderung auf der Fachoberschule gemeinsam mit ihren Mitschülern mit Behinderung. Seit 1989 werden in die Realschule und in die Fachoberschule planmäßig Schüler mit und ohne Behinderung aufgenommen und individuell in kleinen Klassen unterrichtet.

Ab März 2013 wird die Inklusion auch im Vorschulbereich verwirklicht.

Das Barlachhaus mit Kinderkrippe, Kindergarten und Hort für Kinder und Jugendliche ohne Behinderung wird pädagogisch und organisatorisch eng mit dem Heilpädagogische Kindergarten im Vorschulbereich und mit der heilpädagogischen Tagesstätte im Schulbereich kooperieren.

Ab 2015 folgt ein inklusives Kinderhaus am Scheidplatz.

In der Phoenix GmbH Konduktives Förderzentrum

wird in der Grund-/Mittelschule seit Jahren das Partnerklassenmodell verwirklicht - eine Klasse der Phoenix Schule ist in der Grundschule an der Regina Ullmann Straße in Bogenhausen untergebracht. Die Schüler beider Schulen leben so Inklusion jeden Tag.

In der Krippe, im Kindergarten und im Hort sowohl in der Oberföhringerstraße 150 als auch in der Markomannenstraße 24 spielen Kinder mit und ohne Behinderung selbstverständlich zusammen und erleben gemeinsam den Kindergartentag. Die Vorschulkinder kooperieren mit den Kindern der Fritz-Lutz Grundschule in der Forscher- und Lernwerkstatt. Inklusiver Sport durch EMOKI angeboten , wird für alle Altersstufen groß geschrieben.

Mit liebevoller Begleitung und steter Förderung unterstützen die Pädagogen und Therapeuten der Ernst-Barlach-Schulen GmbH und der Phoenix GmbH alle Kinder und Jugendlichen gleichermaßen, sich bestmöglich zu entwickeln.

Ein ideales Sprungbrett in ein gleichberechtigtes und gelungenes Leben!