Von der Bürgerstiftung zum Sozialunternehmen

Die Pfennigparade wird heuer 70 Jahre. 1952 von Münchner Bürgerinnen und Bürger als Verein gegründet, sind wir inzwischen eines der größten Sozialunternehmen von und für Menschen mit Behinderung in Deutschland. Wir laden dazu ein, das mit uns zu feiern! Im Jubiläumsjahr breiten wir ein reiches Programm aus: Wir schaffen Räume für Begegnung und Teilhabe in München und der digitalen Welt.

Wir schaffen Räume für Begegnung in ganz München

Unser Jubiläum feiern wir über das Jahr verteilt mit unterschiedlichen Veranstaltungen. Wir laden herzlich zu Begegnungen und zum Erleben und Gestalten des selbstverständlichen Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderung ein. Wir möchten Themen anregen, die uns jetzt und in Zukunft bewegen, zum Beispiel bei Stadtteilveranstaltungen, auf denen wir Räume für Begegnung schaffen.

Mitarbeitende und Reha-Kund*innen mit ihren Erzählungen, Emotionen und Erinnerungen berühren. Einmalige Einblicke auch hinter die Kulissen und in die Vergangenheit der Pfennigparade geben Ruth Werner, Dr. Jochen Walter und viele mehr: In der Reihe „Wie die Zeit vergeht“ reisen wir digital auf unseren Social Media Kanälen zu den Pfennigparade-Highlights, vom Gründungs-Deutschland bis ins Zeitalter der 4. Revolution.

Link zu Instagram und Facebook-Kanälen:

Stiftung Pfennigparade | Instagram

Stiftung Pfennigparade | Facebook

Unser Gründungsimpuls trägt uns seit 70 Jahren in die Zukunft

Etwas aus eigener Initiative zu tun, war der Impuls zur Gründung der Pfennigparade vor 70 Jahren – und ist es bis heute und für die Zukunft. Wir sind heute bunt und vielfältig. Wir sind ein Motor und Multiplikator zur Entwicklung neuer Ideen zur Umsetzung von Inklusion. Menschen mit und ohne Behinderung, unterschiedlichen Alters, verschiedenster Herkunft, Nationalität und Profession arbeiten bei uns täglich dafür, dass unsere Zukunft gerechter wird. Wir wollen eine Gesellschaft, in der Menschen mit und ohne Behinderung unkompliziert zusammenleben und sich gegenseitig inspirieren – in Krippe, Kindergarten und Schule, bei der Arbeit, im Wohnen, mit Blick auf die medizinische Versorgung und in der Freizeitgestaltung.

Als Bürgerbewegung zur Bekämpfung der Polioepidemie gegründet, sind wir heute eine gemeinnützige Stiftung mit 17 Tochterunternehmen und über 2.500 Mitarbeitenden. Wir unterhalten 80 Dienste und Einrichtungen an 37 Standorten. 2.400 Plätze haben wir in Kinderhäusern, Schulen, Tages- und Förderstätten, Wohngruppen, Pflege- und Assistenzdiensten, Werkstätten für behinderte Menschen, Inklusions- und Dienstleistungsbetrieben. Aktuell zählen wir 500 Mieter*innen und Bewohner*innen und 3.200 Patient*innen in unseren medizinischen und therapeutischen Ambulanzen (Stand: 2020).

„Die Zukunft zählt auf uns“ – Grundlage einer gerechten Gesellschaft für alle ist die Verwirklichung von Inklusion.

Wir sind inzwischen viel mehr als das „Rehabilitationszentrum in München“. „Die Zukunft zählt auf uns“ ist daher auch die Unterzeile unseres Namens, die aktiv an die Verantwortung für unsere Zukunft appelliert und ausdrückt, dass wir sie annehmen. In Zukunft sollen alle Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, die Möglichkeit haben, selbstbestimmt und damit noch besser als vorher zu leben. Vor allem müssen die Menschen vom Vorteil der Inklusion überzeugt sein: Eine vielfältige und gerechtere Gesellschaft, die niemanden ausschließt. Diese Vision wahr werden zu lassen, ist eine große gesamtgesellschaftliche Aufgabe und erfordert eine bewusste und verbindliche Einstellung und Haltung aller Menschen. Eine Schärfung des Bewusstseins gelingt am besten durch eigenes Erleben und die Erfahrungen, die sich daraus für die eigene Wahrnehmung ergeben.

Auch deswegen feiern wir 70 Jahre Pfennigparade: Wir wollen mit unserem Jubiläumsprogramm Möglichkeiten schaffen, Inklusion selbst zu erleben und zu gestalten, Erfahrungen zu sammeln, Bewusstsein zu schärfen – und das für alle Münchnerinnen und Münchner und die Social Media-Welt.

Sie sind herzlich eingeladen: Feiern Sie mit uns!

Dr. Jochen Walter und Ernst-Albrecht von Moreau

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