Inklusion im Schnee

Mehrere Personen stehen nebeneinander vor Alpenpanorama

Am 10. Februar verbrachte eine Gruppe von Schüler*innen der Phoenix-Schule, ihre Familien und Mitglieder des INSEL.Zeit e.V. einen Skibobtag im österreichischen Söll. In Begleitung eines wunderbaren Teams aus freiwilligen Helfern – aus dem Umfeld des INSEL-Teams und der Schulen – sausten die Kinder und ihre Eltern auf Skibobs oder Bi-Skiern den Berg hinab – und hatten einen Riesenspaß. Die Pfennigparade hatte im Vorfeld eigens auch für Eltern eine Begleitfahrerausbildung angeboten.

Gemeinsam am Berg

Der inklusive Skibobtag gehört mittlerweile fest zu den Highlights des Schuljahres an der Phoenix-Schule für inklusive Bildung und konduktive Förderung und auch die Mitglieder des INSEL.Zeit e.V. freuen sich über den gemeinsamen Skiausflug. Er soll es Familien ermöglichen, gemeinsam einen schönen Tag zu erleben. Groß war die Nachfrage auch in diesem Jahr. Insgesamt über 50 Personen machten sich in aller Frühe und an einem Samstag auf den Weg zum Treffpunkt, wo sie von einem Geldhauser Bus abgeholt und nach Söll in Tirol gefahren wurden. Mit an Bord: Eigens zu diesem Zweck von der Pfennigparade ausgebildete Begleitfahrer*innen.

Gewusst wie

Im Vorfeld dieses Winterhighlights hatte die Pfennigparade wie jedes Jahr eine Begleitfahrerausbildung für Lehrer*innen, Betreuer*innen, Interessierte und Eltern angeboten. An zweieinhalb Tagen lernten sie den Umgang mit Wintersportgeräten wie dem Skibob oder auch Dual-Skiern mit flachem Liegesitz und wie sie die Kinder – je nach Handicap – auf dem Weg bergab unterstützen können. Mit der Ausbildung will es die Pfennigparade Familien mit körperlich eingeschränkten Kindern ermöglichen, inklusiven Winterspaß auf der Piste zu genießen.  Nach gelungener Ausbildung können die Geräte auch an die Familien verliehen werden, die gemeinsam Skiurlaube erleben möchten.

Ein Riesenspaß für alle

Und Spaß hatten wirklich alle. Kaum angekommen wurden die verschiedenen Fahrgeräte ausprobiert – je nach Bedarf und Können. Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es dann bei schönstem Sonnenschein bergab: Die Teilnehmenden der lustigen Skitruppe nahmen hinten und vorne auf dem Bob Platz und fuhren mal schneller und mal langsamer los. „Zu sehen, wie viel Freude die Kinder und Jugendlichen haben, war das frühe Aufstehen auf jeden Fall wert“, sagte ein teilnehmender Vater. Das ist nicht zuletzt auch dem Skigebiet Söll in Tirol zu verdanken, in dem unsere Skibobfahrer*innen seit Jahren herzlich willkommen sind.

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