Mit Rad und Rolli: Pfennigparade macht mit beim „Stadtradeln“

Fahrrad mit Tasche Text: Jede Menge Spaß und voller Einsatz für Inklusion. Das ist mein P-Faktor Pfennigparade karriere.pfennigparade.de

Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz liegen der Pfennigparade sehr am Herzen. Aus diesem Grund beteiligen wir uns bereits zum fünften Mal an der Aktion „Stadtradeln“. Im Zeitraum vom 17. Juni bis 7. Juli zählt jeder Kilometer, der mit dem Rad zurückgelegt wurde.

„Stadtradeln“ ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Jede*r kann mitmachen – Privatpersonen ebenso wie Unternehmen oder andere Einrichtungen. Die Pfennigparade wird als Team an den Start gehen.

Über ein Online-Tool kann jede*r Teilnehmer*in die mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer registrieren. Selbstverständlich zählen dabei auch Kilometer, die im Aktionszeitraum mit dem Rollstuhl zurückgelegt werden. Auch Strecken, die mit einem Handbike zurückgelegt werden, zählen. Hauptsache: emissionsfrei!

Treibhausgase einsparen: Jede*r Einzelne zählt

Zum Hintergrund der Aktion: Über ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen laut einer Erhebung des Umweltbundesamts durch Verkehr. Im Jahr 2020 beispielsweise verursachten Pkws und Motorräder 61 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen im EU-weiten Straßenverkehr (Statistisches Bundesamt 2022).

Dagegen kann jede*r Einzelne etwas unternehmen. Wer auf Fahrrad oder Roller umsteigt, zu Fuß oder mit dem Rollstuhl unterwegs ist, spart pro Kilometer rund 140 g Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zum Auto. Auch gesundheitsschädigende Schadstoffe in der Luft lassen sich so verringern.

In deutschen Großstädten sind etwa die Hälfte aller Autofahrten nur fünf Kilometer lang oder sogar kürzer. Das sind Entfernungen, die die meisten Menschen auch gut mit dem Fahrrad oder alternativen Fortbewegungsmitteln bewältigen können. Insgesamt könnten Schätzungen zufolge rund 30 Prozent der PKW-Fahrten in Ballungsgebieten durch Radverkehr ersetzt werden (Umweltbundesamt 2021).

Die Aktion „Stadtradeln“ dient außerdem dazu, Politiker*innen die Bedeutung einer fahrradfreundlichen Infrastruktur vor Augen zu führen. Denn laut dem ADFC, dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, besteht hier Nachholbedarf. So bekam die Bundesrepublik bei einer Umfrage mit 230.000 Teilnehmern nur die Note „ausreichend“ für die Fahrradfreundlichkeit im Lande.

Den Umstieg aufs Rad attraktiv machen

Die Pfennigparade tut viel dafür, ihren Mitarbeiter*innen den Umstieg aufs Fahrrad zu erleichtern. So haben Mitarbeitende die Möglichkeit, über das Unternehmen „JobRad“ ein Dienstfahrrad zu leasen. Zusätzlich veranstaltet die Pfennigparade regelmäßig inklusive Radl-Events für Mitarbeiter*innen und Reha-Kund*innen, bei denen auch barrierefreie Räder zum Einsatz kommen.

Um die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz innerhalb der Pfennigparade voranzutreiben, wurde im Januar 2024 der Fachkreis Nachhaltigkeit gegründet. Die Mitglieder verantworten das Projekt „Gemeinsam in eine nachhaltige Zukunft“, das durch Mittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird. Ziel des Projektes ist es Maßnahmen für eine nachhaltigere Zukunft für die Pfennigparade zu identifizieren und umzusetzen.

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