Skibob-Familientage: sich selbst neu erfahren

Zwei Schüler*innen mit zwei Begleiter*innen beim Skibobfahren

Ein Tag im Schnee, bei Kaiserwetter auf Skiern über das glitzernde Weiß gleiten, die Geschwindigkeit spüren… klingt toll, nicht wahr? Und noch viel toller fühlt es sich an, wenn man’s selbst erlebt! Wie dieses Sichselbst-Erleben gelingen kann, wenn man zum Beispiel eine Bewegungsbehinderung hat, zeigen die Skibob-Familientage im Kaisergebirge:

Den Winter von seiner positiven Seite kennen lernte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Ernst-Barlach-Schulen und Phoenix Schulen an zwei Tagen im Februar und März im Skigebiet Wilder Kaiser: Beim Gruppenausflug mit Klassenkollegen, Freud*innen und Familie haben sie den Wintersport genossen und einfach gemeinsam auf der Piste Inklusion gelebt. Spezielle Bobs ermöglichten es, aktiv, selbstgesteuert und selbstbestimmt Wintersport zu betreiben. Dabei sammelten alle kostbare und auch sicherlich überraschende Erfahrungen: etwa, dass Bewegung Spaß macht, alle gemeinsam mittendrin sind – statt nur dabei. Und dass Schnee nicht nur dazu taugt, Rollstuhl-Reifen zu blockieren, sondern eben auch ganzheitlichen Spaß bringen kann und das große Glücksgefühl, wenn man selbst ein Sportgerät steuert.

Spezielle Skibobs und konduktive Förderung

Eine Schüler*in wird von zwei Begleitfahrer*innen beim Skibobfahren unterstützt

Speziell adaptierte Skibobs, eingebettet in die konduktive Förderung der Schulen, sind die Basis für das Erlebnis: Die Skier werden an diese speziellen Skibobs angeschnallt und ermöglichen so das fast schwerelose Gleiten über den Schnee. Unterstützung bei der Steuerung erhalten die kleinen Skifahrer durch eine*n Begleitfahrer*in: Über Griffe mit dem Skibob verbunden, kann so mehr oder weniger unterstützt werden, je nach individuellem Bedarf des Skifahrers oder der Skifahrerin.

Zwei Schüler*innen und ihre Begleitfahrer*innen haben Spaß beim Skibobfahren

Die ganze Familie zusammen auf der Piste!

Viele Personen beim  gemeinsamen Mittagessen

Bei uns sitzen die Kinder in der ersten Reihe – und ihre Familien gleich mit! Denn es ist einfach auch ein tolles Familienerlebnis, gemeinsam mit Geschwistern und Eltern die Piste hinunterzugleiten. Damit dieses Erlebnis auch in Eigenregie gelingt, können Eltern bei den Skitagen eine Ausbildung als Begleitfahrer machen und sich bei der Pfennigparade die speziellen Skibobs ausleihen!

Gruppenbild Schüler*innen mit ihren Begleitfahrer*innen und Skibobs auf der Piste

Im Namen aller kleinen und großen Skifahrer*innen bedanken wir uns ganz herzlich!

Ihre Hilfe hat Winterträume im Kaisergebirge wahr werden lassen: Ein besonderes Dankeschön geht an die Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung, ohne die dieser Tag als Ermöglicher nicht denkbar gewesen wäre. Außerdem danken wir von ganzem Herzen der Geldhauser Unternehmensgruppe, der Skiwelt WilderKaiser und Decathlon.

Zurück zur vorherigen Seite

Zum Seitenanfang