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65 Jahre soziale Verantwortung – Die Erfolgsgeschichte der Pfennigparade

Wie kommt der Pfennig in die Parade?

Die Pfennigparade wird 1952 gegründet und widmet sich zunächst der Bekämpfung der seit Kriegsende andauernden Polioepidemie. Unter dem Motto "Jeder Pfennig zählt" sammeln engagierte Bürger für die betroffenen Kinder. Was als Bürgerbewegung beginnt, entwickelt sich zu einem der größten Rehabilitationszentren für körperbehinderte Menschen in ganz Deutschland.

1950 bis 1960

  • Prof. Dr. med. Georg Hohmann gründet eine Bürgerinitiative zugunsten Poliogelähmter. Poliomyelits (Kinderlähmung) ist eine akute Virusinfektion, die zu bleibenden Lähmungen führen kann.
  • Der amerikanische Bakteriologe Dr. Jonas Edward Salk entwickelt den ersten wirksamen Impfstoff gegen die Spinale Kinderlähmung.
  • Der „Pfennigparade-Verein" übernimmt die Impfkosten für Patienten, die von bayerischen Gesundheitsämtern als minderbemittelt bezeichnet werden.

1961 bis 1971

  • Auf Initiative der Pfennigparade führt Bayern 1962 als erstes Bundesland die sogenannte „aktive Impfung" gegen Polio ein.
  • Auf Grund der Contergan-Katastrophe wird der Kreis von Betreuten erweitert.
  • Mit Hilfe von Spendengeldern baut die Pfennigparade eine Grund- und Mittelschule mit Internat für körperbehinderte Schüler, später kommt die Realschule hinzu.

1971 bis 1980

  • Eröffnung des ersten Wohnheims für künstlich Beatmete.
  • Bau des Kindergartens und der Fachoberschule.
  • Der Hauptsitz der Pfennigparade im Schwabinger Norden wird um 340 Arbeitsplätze für Behinderte, 90 behindertengerechte Appartements und 36 Personalwohnungen erweitert.
  • Aus dem Verein Pfennigparade e.V. wird 1979 die Stiftung Pfennigparade.

1980 bis 1990

  • Aufnahme der ersten nichtbehinderter Kinder in die weiterführenden Schulen und Bezug der ersten Außenwohngruppe im Olympiadorf.
  • Erste Niederlassungen außerhalb von München: die Tochtergesellschaft PSG Programmier-Service GmbH eröffnen Büros in Augsburg und Stuttgart.
  • Menschen mit Schädelhirntrauma werden aufgenommen.

1991 bis 2000

  • Eröffnung der Förderstätte PERSPEKTIVE, für schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen. Ab 2001 erhält die Förderstätte auch einen Wohnbereich.
  • Begrüßung des 500. behinderten Mitarbeiters im Werkstattverbund.
  • Gründung des Integrationsunternehmens SIGMETA Informationsverarbeitung und Technik GmbH.

2001 bis 2010

  • Gründung der Phoenix GmbH Konduktives Förderzentrum für spastisch gelähmte Kinder.
  • 2004 Eröffnung der vierten Schule für körperbehinderte Kinder in Oberföhring/München.
  • Im Juni 2002 feiert die Pfennigparade 50-jähriges Jubiläum.
  • 2006 wird die Pfennigparade Projektpartner des Kinderhaus AtemReich, einer Hilfseinrichtung für dauerbeatmete (Klein-) Kinder.
  • Der Bayerische Ministerpräsident gratuliert dem 1.000 Mitarbeiter der Behindertenwerkstatt.
  • Startschuss für den Neubau der Grund-und Mittelschule der Stiftung Pfennigparade
  • 2010 erfolgt die Baugenehmigung für das Mehrgenerationenhaus „Forum am Luitpold".

2011 bis 2018

  • 2013 Einweihung des Neubaus der Ernst Barlach-Schulen
  • Das „Forum am Luitpold“ wird 2016 eröffnet, es bietet Wohnangebote für Menschen mit und ohne Körperbehinderung, ein integratives Kinderhaus (Sternstundenhaus), eine Arzt- und Therapiepraxis sowie viele öffentliche Gemeinschaftseinrichtungen
  • Start des INSEL-Projektes: seit 2016 entsteht am Oberföhringer Wehr die INSEL (Inklusive Natur-, Sport- und Erlebnis-Landschaft) als Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderung
  • Seit 2018 können Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen in einem Medizinischen Zentrum für Erwachsene Menschen mit Behinderung (MZEB) ergänzend zum Regelsystem medizinisch versorgt werden

Heute

  • Die Stiftung Pfennigparade umfasst 15 Tochtergesellschaften und gehört zu den führenden Sozialunternehmen für die aktive Rehabilitierung von Menschen mit Behinderungen.
  • In den Einrichtungen und Niederlassungen der Stiftung leben, lernen und arbeiten heute mehr als 2.500 Menschen.
  • Mit ihren Schwerpunkten Bildung, Wohnen, Arbeiten und Gesundheit zeigt die Pfennigparade bereits heute wie eine Gesellschaft ohne Barrieren aussehen kann.