10 Jahre Forum am Luitpold: Ein Ort, an dem Vielfalt gelebt wird

Mehrere Personen im geschmückten Innenhof des Forums

Mit einem Festakt im familiären Kreis hat die Pfennigparade das 10-jährige Bestehen des Forums am Luitpold gefeiert. Ein Anlass, der zum Rückblick einlädt und zeigt, was hier in einem Jahrzehnt entstanden ist: ein lebendiger Ort des Miteinanders. Erfahren Sie mehr.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 2016 hat sich das Forum am Luitpold zu einem zentralen Ort der Begegnung im Münchner Norden entwickelt. Was damals als großes Bauprojekt mit langen Vorläufen, intensiven Abstimmungen und komplexen Planungen begann, ist heute für viele Menschen ein Zuhause – aber auch Ort, an dem gearbeitet, gelernt und gelebt wird.

Ein Haus voller Leben

Über 90 Bewohnerinnen und Bewohner nennen das Forum ihr Zuhause. Mehr als 80 Kinder bringen täglich Leben in die Einrichtungen. Hinzu kommen zahlreiche Mitarbeitende, Angehörige und Gäste – sie alle prägen den Alltag und machen das Forum zu dem, was es ist.

„Wenn man genau hinschaut, stecken in diesen zehn Jahren unzählige Geschichten, Begegnungen und ganz viel gelebter Alltag. Zehn Jahre, in denen hier gewohnt, gearbeitet, gelernt, gelacht und manchmal sicher auch gestritten wurde – vor allem aber zehn Jahre, in denen Menschen miteinander gelebt haben.“
Ernst-Albrecht von Moreau, Vorstand der Pfennigparade

Vielfalt unter einem Dach

Das Forum am Luitpold vereint nahezu die gesamte Angebotsvielfalt der Pfennigparade:

  • frühkindliche Bildung in einer schulvorbereitenden Einrichtung
  • Bildungsangebote für Erwachsene und Senior*innen durch die MVHS
  • Arbeitsangebote im Kreativ Labor
  • Beratungs-, Therapie- und Unterstützungsangebote
  • verschiedene Wohnformen – von Wohngruppen bis zu Apartments
  • ambulante Wohn- und Pflegedienste
  • ein vielfältiges Freizeit- und Kulturprogramm

Ergänzt wird dieses breite Spektrum durch das benachbarte Café am Scheidplatz, das nicht nur kulinarisch ein Treffpunkt ist, sondern auch mit Herzlichkeit und Offenheit begeistert.

So ist in Schwabing ein Ort entstanden, der Teilhabe, Inklusion und Gemeinschaft im Alltag sichtbar macht – nicht als Konzept, sondern als gelebte Realität.

Ein Ort der Begegnung – im Quartier verankert

Das Forum lebt auch vom Austausch im Stadtteil. Über die Jahre sind starke Nachbarschaften gewachsen, etwa mit der benachbarten Kleingartenanlage, deren Mitglieder regelmäßig beim Begrünen unterstützen.

Auch die Zusammenarbeit mit Einrichtungen im Umfeld, Partnerorganisationen und lokalen Akteurinnen und Akteuren trägt dazu bei, dass das Forum fest im Quartier verwurzelt ist.

Ein Ort wie dieser entsteht nicht von allein. Beim Jubiläum stand deshalb vor allem eines im Mittelpunkt: der Dank an alle, die das Forum am Luitpold tragen und geprägt haben.

  • die Bewohnerinnen und Bewohner, die das Haus mit Leben füllen
  • die Kinder, die täglich Freude und Energie hineinbringen
  • die Mitarbeitenden, die mit Engagement und Herz arbeiten
  • die Verantwortlichen in den Einrichtungen
  • die Teilnehmenden der Bildungsangebote
  • sowie Angehörige, Ehrenamtliche und Unterstützende

Ebenso gewürdigt wurden die Menschen, die das Projekt vor zehn Jahren auf den Weg gebracht haben – mit Vision, Ausdauer und viel Engagement.

Leben in all seinen Facetten

Zum Rückblick auf zehn Jahre Forum am Luitpold gehört auch, an die Menschen zu denken, die nicht mehr unter uns sind. 27 Bewohnerinnen und Bewohner sind in dieser Zeit verstorben. Viele von ihnen konnten ihre letzte Lebensphase hier, in vertrauter Umgebung und begleitet von vertrauten Menschen, verbringen.

Das Forum am Luitpold ist heute ein Vorzeigeprojekt für inklusives Leben und Arbeiten – sowohl in seiner baulichen Konzeption als auch im Zusammenspiel der vielfältigen Angebote.

Das 10-jährige Jubiläum bot die Gelegenheit, innezuhalten, zurückzublicken und gleichzeitig den Blick nach vorn zu richten. Beim anschließenden Beisammensein im Innenhof – mit Flötenkonzert, Sommerfest und Auftritt der Band Kreativ Labor – wurde gelebt, wofür das Forum steht: Gemeinschaft, Austausch und ein solidarisches Miteinander.

Ein Jahrzehnt voller Begegnungen und Gemeinschaft

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