Es war eine Premiere für die Pfennigparade und ein inspirierendes Erlebnis für unsere Gäste von der Anwaltskanzlei Hogan Lovells: Am 10. März fand der erste Kunstworkshop in den Ateliers der „Groupe Smirage“ mit Künstler*innen mit Behinderung statt. Erfahren Sie mehr.
Gemeinsam an einem Kunstwerk arbeiten, sich gegenseitig inspirieren und im Schaffensprozess Verbundenheit erfahren – darum ging es beim ersten Kunstworkshop, den die Pfennigparade gemeinsam mit der Anwaltskanzlei Hogan Lovells veranstaltete. Das Pilotprojekt darf als Erfolg gewertet werden: Sowohl die Mitarbeitenden der Kanzlei als auch unsere Künstler*innen empfanden den Workshop als bereichernde und sogar beglückende Erfahrung. Dass beim gemeinsamen Malen Berührungsängste verflogen, war Ziel des Workshops – und geschah mit der größten Selbstverständlichkeit.


Nach einer herzlichen Begrüßung startete der Tag mit einer Führung durch den Kunstbereich der Stiftung Pfennigparade, der noch weitere Arbeitsfelder und Werkstattgruppen umfasst. Hierzu gehören zum Beispiel eine Gruppe für digitale Kunst, eine Keramik-Gruppe, Textilkunst und das Projekt „Zaunkinder“.
Im Anschluss an die Führung fanden sich in den Ateliers der Groupe Smirage Tandems aus je einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter von Hogan Lovells und einem Mitglied des Künstlerkollektivs zusammen. Die nun folgende Praxis-Aufgabe bestand darin, gemeinsam ein Gemälde zu gestalten – und dabei Herangehensweisen, Stile und Ideen miteinander zu verbinden.


Ein konzentrierter, künstlerischer Prozess
Schnell fanden allen Beteiligten einen für sie passenden Arbeitsmodus. Die Arbeitsweisen waren dabei so vielfältig wie die Beteiligten. Einige Tandems gingen methodisch-strukturiert vor. Andere ließen sich intuitiv auf die künstlerische Handschrift des Tandempartners oder der -partnerin ein. In einem gemeinsamen, konzentrierten Schaffensrausch entstanden in den folgenden zwei Stunden ausdrucksstarke, farbenfrohe Kunstwerke, die die Gäste natürlich mit nach Hause nehmen durften.
Maximilian Ferlin, Mitarbeiter bei Hogan Lovells, hat den Tag im Atelier der Groupe Smirage sehr genossen: „Das war eine super Erfahrung. Ich bin sehr inspiriert und würde gerne wiederkommen.“
Seine Kollegin Dietlinde Schunn ergänzte: „Man war einfach mal frei vom Alltag und von allen Erwartungen. Es ist schön, mit Menschen zusammenzukommen, die Künstler*innen sind. Diese Erfahrung hat mir wirklich das Herz geöffnet“. Eda, die eine Behinderung hat und als Künstlerin in der Groupe Smirage arbeitet, fügte hinzu: „Das hat in mir so viel Begeisterung geweckt und richtig viel Spaß gemacht.“


Social Day bei der Pfennigparade – ein besonderes Format
Dieser erste Kunstworkshop fand im Rahmen eines Social Days statt. Ein Social Day bei der Pfennigparade unterscheidet sich durch unsere Haltung von klassischen Corporate-Volunteering-Formaten: Wir möchten nicht, dass uns als Einrichtung „geholfen“ wird. Unternehmen kommen zu uns, damit ihre Mitarbeitenden gemeinsam mit unseren arbeiten, sich austauschen und im Idealfall neue Perspektiven zu gewinnen. Dafür organisieren wir Begegnung auf Augenhöhe, bei denen kreatives Teambuilding, Perspektivwechsel, Dialog und Reflexion eine wichtige Rolle spielen. Ziel ist, dass beide Seiten profitieren.
Wir danken allen Teilnehmenden und besonders Dr. Marion Fischer von der Kanzlei Hogan Lovells, die diese besondere Begegnung möglich machte und den Mut hatte, sich auf das neue Format einzulassen.

Sprechen Sie uns an!
Sie möchten Inklusion nicht erklärt bekommen, sondern mit ihrem Team erleben? Ein Social Day bei der Pfennigparade bietet Unternehmen einen einzigartigen Ansatz, von dem alle Beteiligten profitieren. Freuen Sie sich auf neue Sichtweisen, bauen Sie Berührungsängste ab und erleben Sie, wie sich im Zusammensein mit Menschen mit Behinderungen die Teamdynamik verändert. Nebenbei können Sie mit uns die Diversity- und CSR-Ziele Ihres Unternehmens erreichen. Sprechen Sie uns an.
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Wir beraten Sie gerne.
Team Kommunikation und Marketing