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UPDATE: Umgang mit COVID-19 vom 22.02.2021

Wir informieren Sie heute wieder über aktuelle Entwicklungen zur Corona-Pandemie in der Pfennigparade.

Mittlerweile wurden an unseren unterschiedlichen Wohn- und Pflege-Standorten bereits insgesamt rd. 950 Reha-Kund*innen und Mitarbeiter*innen gegen Covid19 geimpft. Die Termine für die Verimpfung der zweiten Dosis sind zum Teil bereits vereinbart bzw. in einigen Fällen auch schon erfolgt. Herzlichen Dank sowohl an die mobilen Impfteams als auch an unsere zuständigen Mitarbeiter*innen, die gemeinsam einen reibungslosen Ablauf der Impfungen organisiert haben. Wann die priorisierte Impfung der mehreren Hundert Werkstattbeschäftigten sowie der Betreuungs- und Fachkräfte von VSB und WKM und der Mitarbeiter*innen in unseren Heilpädagogischen Tagesstätten (HPTs) erfolgen kann, steht aktuell noch nicht fest. Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an einer Klärung der Impfpriorität in Bezug auf die sog. teilstationären Einrichtungen. In dieser Woche soll auch die Entscheidung fallen, ob Erzieher*innen und/ oder Lehrer*innen mit erhöhter Priorität geimpft werden können.

Auch nach der Impfung gilt: die AHA-Regeln, Lüften und Testen sind weiterhin unverzichtbar! Auch an unseren Standorten, in denen Reha-Kund*innen und Mitarbeiter*innen schon geimpft wurden, müssen die geltenden Empfehlungen für Hygieneregeln (Abstand halten, Masken tragen usw.) und auch das Testen bis auf Weiteres angewandt werden. Auch wenn gerade das Impfen einen wesentlichen Beitrag dazu leistet, schwere Covid19-Krankheitsverläufe zu verhindern, so sprechen aktuell noch die folgenden Gründe für eine weitere Aufrechterhaltung der allgemeinen Schutzmaßnahmen in der nächsten Zeit:

  1. Es sind (noch) nicht alle Reha-Kund*innen und Mitarbeiter*innen geimpft.
  2. Es ist immer noch nicht hinreichend belegt, dass geimpfte Personen das Virus nicht weitergeben können. (Allerdings zeigt die bisherige Studienlage hierzu bereits sehr ermutigende Daten.)
  3. Die meisten Besucher*innen sind noch nicht geimpft.
  4. Es gibt verschiedene neue Virusvarianten (B1.1.7 v.a. aus England, B 1.351 v.a. aus Südafrika, P1 v.a. aus Brasilien), für die noch nicht hinreichend bekannt ist, ob die Impfung einen gleichen oder ähnlich starken Schutz bietet.

Daher ist es nach wie vor wichtig, trotz Impfung bis auf weiteres diszipliniert die gängigen Schutzvorkehrungen und Maßnahmen beizubehalten. Dies dient dem eigenen Schutz sowie dem Schutz anderer Menschen.

Mittlerweile ist eine dreistellige Anzahl unserer Mitarbeiter*innen darin geschult, Antigen-Testungen („Schnelltests“) durchzuführen. An unseren Wohn- und Pflegestandorten werden daher täglich unzählige Corona-Testungen durchgeführt.
Dies wird seit zwei Wochen ergänzt durch ein tägliches zentrales Testangebot in der Barlachstraße und an einzelnen Tagen auch an weiteren Standorten in München, Grünwald und Unterschleißheim mit Unterstützung durch die Bundeswehr. Kompetent und effektiv führen die Soldat*innen mittlerweile über 800 Schnelltests pro Woche durch. Ganz herzlichen Dank für diese tolle Unterstützung !

Das Bundesgesundheitsministerium hat ab 01.03. Schnell- und Selbsttests für alle angekündigt. Bis zur wirklichen Verfügbarkeit und flächendeckenden Anwendbarkeit wird es nach unseren Erfahrungen einen Zeitversatz von einigen Wochen geben. Während es die Schnelltests durch geschultes Personal bald kostenlos geben soll, werden die Selbsttests in Supermärkten, Drogerien usw. zu einem „günstigen“ Preis zu kaufen sein. Verschiedene Produkte dieser „Laientests“ sollen auf den Markt kommen: Beim Spucktest reicht eine Speichelprobe aus dem Mund. Mittels eines Röhrchens wird sie aufgesaugt und, mit der sog. Pufferlösung vermischt, in die Mulde der Testkassette gegeben. Beim Gurgeltest gurgelt der Anwender 10-30 Sekunden eine Lösung und spuckt sie in einen Becher. Die Probe wird dann hieraus entnommen. Beim Nasentest reicht es zukünftig aus, mit dem Wattestäbchen durch den vorderen Teil der Nase zu streichen. Für alle Schnell- und Selbsttests gilt, dass sie immer nur eine Momentaufnahme sein können und vor allem bei Menschen mit hoher Viruslast gut anschlagen. Ein negatives Testergebnis muss nicht heißen, dass man das Virus nicht doch schon in sich trägt.
Wir werden die Situation weiterhin genau beobachten und unsere Teststrategie (Beschaffung, Schulung, Testangebote, Durchführung, Kombination von Selbst- und Fremdtestungen usw.) zeitnah an diese Entwicklungen anpassen.

Neben den Antigen-Testungen am Arbeitsplatz sind PCR-Testungen in den lokalen Testzentren nach wie vor eine wichtige Alternative; immer mehr Kolleg*innen berichten von guten Erfahrungen hinsichtlich Flexibilität bei der Terminvergabe und Schnelligkeit beim Testergebnis.  Wo das nächste lokale Testzentrum in der Nähe Ihres Wohnortes ist, erfahren Sie in der Regel über die Website Ihrer Kommune/ Ihres Landratsamtes.

Was gibt es Neues aus den Bereichen?

Unsere Schulen waren zuletzt im Distanzunterricht, die Abschlussklassen hatten bereits Wechselunterricht. Seit dieser Woche dürfen in München wieder alle Schüler*innen der Grund- und Förderschulen sowie die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen zurück kommen, je nach Platzmöglichkeiten entweder in den Wechselunterricht oder in den Präsenzunterricht. Daran angeschlossen wird die Betreuung in den HPTs wieder mit ganzen oder halben Gruppen laufen. Seit dieser Woche ist auch in unseren KiTas die Rückkehr in den eingeschränkten Regelbetrieb wieder möglich. Grundsätzlich können also alle Kinder wieder ihre Kindertageseinrichtung besuchen. Dies gilt allerdings nur bei einer 7-Tages-Inzidenz von unter 100 in München. Der Rahmenhygieneplan für KiTas und HPTs wurde ab 18.2. angepasst und wird von uns in allen Bereichen umgesetzt. Viele unserer Therapeut*innen bei EBS und PHX sind seit Ende Januar wieder in Teil-Kurzarbeit, da durch die fehlenden Kinder vor Ort eine Voll-Auslastung nicht möglich wäre. Ermutigend sind die vielen Rückmeldungen der Eltern, dass im zweiten Lockdown sowohl die therapeutischen Online-Sprechstunden als auch das Home-Schooling und die Home-KiTa sehr gut und schnell funktioniert haben.
Ganz herzlich danken wir allen Leitungen und Mitarbeiter*innen, die den jährlichen Tag der Offenen Tür erstmals online angeboten haben. Auch hier gab es viel Lob von Eltern und Elternbeiräten. Noch immer sind die Beiträge und Filme auf den Websites der PHX (www.phoenix-kf.de) und der EBS (www.ebs-m.org) zu finden.

Im Wohnbereich der Perspektive in Unterschleißheim haben die Reha-Kund*innen und Mitarbeiter*innen in der vergangenen Woche bereits ihre zweite Schutzimpfung erhalten. Der Perspektive-Wohnbereich in München folgt voraussichtlich am 23.02. mit der zweiten Impfung. Für die Reha-Kund*innen der Förderstätte, die nicht bei uns wohnen, ist bereits ein Impftermin in Planung. Trotz der Herausforderungen der Pandemie gehen nach wie vor alle zusammen die bestehenden Problemlagen engagiert an und leisten jeden Tag aufs Neue sensationelle Arbeit, um für die Reha-Kund*innen größtmögliche Lebensqualität sicher zu stellen!

In den Wohngruppen von Vivo und REVERSY ging es Anfang Februar mit dem Impfen los. Die Impfungen wurden kurzfristig am Vorabend für den nächsten Tag angekündigt. Eine große Organisationsaufgabe in jeder Wohngruppe, die mit Bravour gemeistert wurde. Die ersten Impfungen haben alle insgesamt gut vertragen, die Impfbeteiligung war hoch. Die Testungen werden mittlerweile routiniert durchgeführt. Über 50 Mitarbeiter*innen von Vivo und REV haben sich schulen lassen und führen die Tests bei ihren Kolleg*innen mehrmals pro Woche in den Wohngruppen durch. Die hohe Aufmerksamkeit, die Testungen, die Einhaltung der Hygienemaßnahmen sowie die gute und umsichtige Zusammenarbeit bewahren uns auch weiterhin vor Infektionen.

Die letzten Wochen waren für die Ambulanten Dienste sehr ereignisreich. Kurzfristig wurden unsere Pflegekund*innen sowie die Mitarbeitenden gegen das Coronavirus geimpft. Die Erleichterung und Freude darüber waren groß. Im Hinblick auf Infektionen und Verdachtsfälle waren die letzten Wochen ruhig, die allgemein sinkenden Inzidenzwerte machen sich auch bei uns bemerkbar. Darüber hinaus geben die mehrmals wöchentlich durchgeführten Covid-Schnelltestungen zusätzlich für alle Beteiligten eine gewisse Sicherheit. Die aktuelle Unterstützung der Bundeswehr entlastet unsere Pflegefachkräfte, worüber wir ebenfalls sehr froh sind.

Unsere Therapeut*innen versorgen weiterhin mit tollem Einsatz und viel Flexibilität unsere Reha-Kund*innen in den Wohngruppen, an den Außenstandorten und natürlich in den beiden Therapiepraxen. Die beiden nicht zur Pfennigparade gehörenden Senioreneinrichtungen des Damenstiftes und des Domicils werden seit Anfang des Jahres auch wieder konstant von uns mit Therapien versorgt.

Der Psychologische Dienst der Pfennigparade bietet zusammen mit dem Seelsorger Gustav Schädlich-Buter Sprechstunden an, die für alle offen sind.

Unser Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) und das Medizinische Zentrum für erwachsene Menschen mit Behinderung (MZEB) setzen die erfolgreichen Schulungen unserer Mitarbeiter*innen für die Corona-Testungen fort. Der Betrieb unserer medizinischen Einrichtungen läuft wie gewohnt weiter, auch unabhängig von Corona bzw. auch mit „anderen“ Beschwerden können selbstverständlich Untersuchungstermine vereinbart werden. Bitte beachten Sie beim Besuch des MVZ bzw. MZEB die Hygieneregeln und die weiterhin bestehende FFP2-Maskenpflicht.

In der Klassischen Werkstatt (VSB/ WKM) wurden mit dem mittlerweile bekannten umfangreichen organisatorischen Aufwand alle Impfwilligen gemeldet; wir warten nun auf Impftermine. Bei der seit einigen Wochen gültigen Arbeitsschutzverordnung erschwert insbesondere die Regelung, dass nur eine Person auf 10qm-Bürofläche arbeiten darf,  die Planung von Arbeitszeiten für die Werkstattbeschäftigten, den Notgruppen-Betrieb und die Auftragsabwicklung.
Das Testangebot mit Unterstützung durch die Bundeswehr wird gerne genutzt, auch für den Austausch zu Praxiserfahrungen. Zugleich bauen wir gerade ein kontinuierliches WfbM-internes Testangebot an allen Standorten auf, unabhängig davon, ob WfbM-Mitarbeiter*innen zukünftig einer Testverpflichtung unterliegen werden.
Das im letzten Corona-Update angekündigte Kunstobjekt der Textilkunst hängt in der Container Galerie (Dachauer Straße 114/Ecke Schwere-Reiter-Straße). Tipp: bei Dunkelheit anschauen! Anfang März startet eine Ausstellung von Werken der Digitalen Kunst in den Räumen der MVHS im Forum am Luitpold: TOTAL DIGITAL – Werke der MouseArt Künstler*innen auf Stoff gedruckt. Die Skateboards von INCLU SPORTS werden jetzt komplett bei uns gefertigt und zeigen einen Trend zum „Kultobjekt“ in der Szene („Must have“ – ein Board von INCLU SPORTS!). Unser Auftragsgeschäft läuft derzeit planmäßig ohne größere Zwischenfälle.

Aus der Besonderen Werkstatt und dem Inklusionsunternehmen (BKG, PSG und SIGMETA) gibt es nichts grundlegend Neues zu berichten, was bedeutet, dass wir in diesem Teil des Arbeitsbereichs – was das Infektionsgeschehen betrifft – bisher nahezu unbeschadet durch die Pandemie gekommen sind. Dies sicherlich auch Dank der hohen Home-Office-Quote und des sehr umsichtigen Vorgehens aller Beteiligten in den Vorort-Einsätzen bei unseren Firmenkunden, wo häufig kein Home-Office möglich ist. Jedoch bleibt für alle Mitarbeiter*innen und Führungskräfte die Herausforderung groß, unter den schwierigen Arbeitsbedingungen die Kundenaufträge vereinbarungsgemäß und in gewohnter Professionalität abzuwickeln. Bei den Einsätzen vor Ort sind zudem immer wieder neue Hygienevorgaben und coronaspezifische Wünsche der Kundenunternehmen zu beachten.

Wir werden Sie an dieser Stelle weiterhin gerne über die aktuellen Entwicklungen informieren.

Bis dahin: Bleiben Sie gesund!

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