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Update: Umgang mit COVID-19 vom 22.03.2021

Wir informieren Sie heute wieder über aktuelle Entwicklungen zur Corona-Pandemie in der Pfennigparade.

Impfen in der Pfennigparade geht weiter

Mittlerweile sind in der Pfennigparade von den ambulanten Impfteams der Landeshauptstadt München oder des Landkreises München mit der ersten Dosis knapp 1700 Reha-Kund*innen und Mitarbeiter*innen sowie mit der zweiten Dosis bereits knapp 1000 von ihnen geimpft worden. Für rund 120 impfwillige Reha-Kund*innen oder Mitarbeiter*innen stehen noch Termine für die erste und zweite Dosis aus. Wir hoffen, dass auch diese Impfungen bald erfolgen. Wenn dieses Tempo aufrecht erhalten werden kann, wären bald alle (impfwilligen) „Berechtigten“ – also Reha-Kund*innen und Mitarbeiter*innen der (teil-)stationären Einrichtungen und unmittelbar personell mit ihnen verbundene Bereiche/Personen – in der Pfennigparade durch geimpft. Zunehmend erhalten wir auch Infos, dass Mitarbeiter*innen Termine in den Impfzentren erhalten.
Auch wenn es insgesamt Unzufriedenheit mit dem Impftempo in Deutschland gibt, so hätten wir vor einiger Zeit nicht gedacht, dass bereits im ersten Quartal dieses Jahres ein Großteil der „Pfennigparadler*innen“ geimpft sein könnte! Dies haben wir unter anderem den Impfteams und den Kolleg*innen zu verdanken, die diese Impfungen intern organisiert haben – herzlichen Dank an alle Beteiligten !

Testen hat deutlich an Fahrt aufgenommen

Pro Woche führen wir in der Pfennigparade mittlerweile über 1400 Antigen-Testungen mit unseren geschulten Kolleg*innen durch – Tendenz weiter steigend. Hinzu kommen wöchentlich über 200 PCR-Testungen durch unser MVZ, das MVZ Dachau und mit uns kooperierende Arztpraxen an einzelnen Standorten. Auch hier bedanken wir uns bei den durchführenden Kolleg*innen und bei allen, die diese Prozedur regelmäßig über sich ergehen lassen. Demnächst kommen Selbsttestungen („Laientests“) in Schulen, KiTas und einigen wenigen anderen Standorten hinzu. Gerade in nächster Zeit, in der (noch) steigendes Infektionsgeschehen – insbesondere mit der britischen Virusvariante – zu erwarten ist, brauchen wir eine möglichst hohe Testquote in der Pfennigparade, sowohl zum Schutz als auch ggfs. für moderate Lockerungen. Wir bitten alle Beteiligten, in den nächsten Wochen an diesem Thema dran zu bleiben, auch wenn es manchmal anstrengend ist.

Ein kurzer Streifzug durch einige Bereiche der Pfennigparade

Bei den Ernst-Barlach-Schulen und der Phoenix waren insbesondere die letzten beiden Wochen geprägt durch eine Vielzahl ministerieller sowie behördlicher Ankündigungen und Verfügungen, die sich fast täglich änderten, sich zum Teil widersprachen und aus unserer Sicht hier und da sehr praxisfern und daher nur schwer umsetzbar sind. Daher ist ein hohes Maß an Flexibilität und Kommunikation gefragt, damit Schüler*innen, Kinder und Eltern sowie unsere Mitarbeiter*innen möglichst gut und sicher durch diese Wochen kommen.
In den KiTas und HPTs stellen sich unsere Kolleg*innen dem Wechselspiel zwischen eingeschränktem Regelbetrieb und Notbetreuung mit großem Engagement.
Einige Therapeut*innen sind weiterhin in Kurzarbeit, aber deutlich weniger als in der Woche davor und können so wieder mehr Live-Therapien durchführen. Darüber sind alle Beteiligten glücklich. Unklar ist leider, wie lange dies bei wieder ansteigendem Infektionsgeschehen anhält.
Für Bayerns Schulen wurden ja für Anfang März rund 1,3 Millionen Selbsttests angekündigt. Bis heute haben wir in Bezug auf die für unsere Schulen vorgesehene Menge nur 7,3 % der ursprünglich angekündigten Selbsttests erhalten. Innerhalb weniger Tage gab es drei geforderte Umsetzungsvarianten des Kultusministeriums: Erst sollten sich die Schüler*innen über 15 Jahre 1x pro Woche testen, und zwar zu Hause. Dann sollten auch die Schüler*innen unter 15 Jahre getestet werden – und zwar alle in der Schule. Und nun sollen sich alle Schüler*innen 2x pro Woche selbst testen – und zwar im Klassenzimmer. Es erscheint uns angesichts der bisher ausgelieferten Tests zunächst ohnehin nicht realistisch. Beispielsweise bräuchte allein unsere Real- und Fachoberschule für den vom Kultusministerium vorgesehenen Zeitraum (5 Wochen) und die vorgesehene Testrate pro Schüler*in und Lehrer*in – jeweils 2x pro Woche – 3.440 Selbsttests. Bisher haben wir hier allerdings erst 120 erhalten.
Gut, dass wir selbst vorgesorgt haben und unsere vielen als Tester*innen geschulten Mitarbeiter*innen mit „Geduld und Spucke“ ihre Kolleg*innen testen. Hierfür ein großes Dankeschön! Auch nach der ersten Impfung ist es wichtig, dass sich möglichst viele Mitarbeiter*innen zunächst auch weiterhin testen lassen.
Bei allen Problemen dürfen die Freude und der Spaß am Lernen nicht verloren gehen. Wir versuchen, die vielen Meinungen und Ängste – und manchmal auch die aufkommende Verzweiflung über die Pandemie – außen vor zu lassen. Die Kinder und Jugendlichen in den Kitas, HPTs und Schulen brauchen uns als Sicherheit und Optimismus vermittelnde Ansprechpartner. In diesem Sinne machen wir auch in den kommenden Wochen weiter und freuen uns zugleich auf eine Pause über Ostern.

In der Perspektive haben wir in den letzten Tagen erfahren müssen, wie ansteckend die britische Virusmutation sein kann. Trotz intensiver Schutz- und Hygienemaßnahmen und sehr sorgfältiger Arbeitsweise kam es zu positiven Testergebnissen mehrerer symptomloser Mitarbeiter*innen sowie eines symptomlosen Reha-Kunden. Im Rahmen der PCR-Testungen wurde dann die britische Mutation identifiziert. Aufgrund unserer umfassenden Teststrategie, an der wir weiterhin festhalten, ist es gelungen, das Virus sehr schnell zu erkennen und die betroffenen Personen unter Quarantäne zu stellen. Aktuell arbeiten wir mit täglichen Schnelltests sowie mindestens einer wöchentlichen PCR Testung für Reha-Kund*innen und Mitarbeiter*innen daran, größtmögliche Sicherheit für alle zu gewährleisten. Zudem beschäftigen wir uns derzeit mit noch ausstehenden Impfungen für die „externen“ (also nicht bei uns wohnenden) Reha-Kund*innen der Förderstätte und für weitere Mitarbeiter*innen. Durch die kurzzeitige Aussetzung des Impfstoffs von AstraZeneca konnte der geplante Termin nicht gehalten werden und wir warten nun auf einen neuen Impftermin in Unterschleißheim. An dieser Stelle möchten wir unseren höchst engagierten Mitarbeiter*innen und Führungskräften noch einmal ganz herzlich danken, dass sie nach den vielen anstrengenden Pandemiemonaten weiterhin mit vollem Einsatz die Unwägbarkeiten der Corona-Krise auch in besonders schwierigen Phasen gemeinsam angehen! Auch von den Angehörigen unserer Reha-Kund*innen erhalten wir viel Lob und großen Zuspruch zur außergewöhnlichen Leistungsbereitschaft und dem hohen Engagement aller Kolleg*innen.

In den Wohngruppen von Vivo und REVERSY wächst nach den abgeschlossenen Impfungen die Hoffnung, dass in absehbarer Zeit die Arbeit in der Werkstatt durchgängig wieder „live“ aufgenommen werden kann. Auch wenn Home-Office den Tag strukturiert und die Bewohner*innen sich untereinander mit den unterschiedlichsten Spielen bei Laune halten, wird doch der Wunsch nach Kontakten zu Arbeitskolleg*innen in der Werkstatt immer größer. Die lang ersehnten Termine bei den Friseuren finden nun nach und nach – mal mit, mal ohne Begleitung durch unsere Mitarbeiter*innen – statt und die Frisuren sitzen wieder! Auch hat sich eine Gruppe bereits auf den Weg in die Kunsthalle gemacht und dort, nach Anmeldung und unter Einhaltung aller Hygienevorschriften, die aktuelle Ausstellung angesehen. Bei den ersten warmen Sonnenstrahlen zog es auch schon eine Gruppe aus dem Forum wieder hinaus und so konnte der „erste Hauch von Frühling“ an einem kleinen Weiher genossen werden. Wir haben in letzter Zeit wöchentlich im Durchschnitt 450 Tests durchgeführt. Das Testkonzept funktioniert in den Wohngruppen sehr gut. Wir sind dankbar, dass die Mitarbeiter*innen unser Testkonzept so verantwortungsvoll mittragen und umsetzen. Wir werden, gerade auch aufgrund der nun wieder steigenden Fallzahlen, die Testungen weiterhin durchführen.

Bereits vor über zwei Wochen haben alle (impfwilligen) Pflegekund*innen und Mitarbeiter*innen bei den Ambulanten Diensten ihre Zweitimpfung erhalten. Wir gehen somit erleichtert von einer hohen Immunisierung in unserem Bereich aus. Dennoch führen wir – wie behördlich verlangt – alle Schutzmaßnahmen konsequent fort. Dies mit dem erfreulichen Resultat, dass wir seit einigen Wochen kein Infektionsgeschehen mehr sehen – vielen Dank dafür an alle unsere Mitarbeiter*innen. Angesichts der aktuell stark ansteigenden Inzidenzwerte können wir jedoch nicht davon ausgehen, dass es dabei bleibt. Deshalb empfehlen wir an dieser Stelle allen noch nicht geimpften Mitarbeiter*innen, sich möglichst bald impfen zu lassen.

In der Klassischen Werkstatt (VSB/ WKM) haben sowohl unser Café Beans&Books als auch unsere Postagentur weiterhin für die Kunden geöffnet. Der Lockdown beschert der Postagentur eine Fülle an Paketen, da durch das vermehrte Online-Shopping viel mehr Pakete bei uns anlanden oder Retouren zurückgebracht werden. Mit großem Engagement arbeiten unsere Mitarbeiter*innen mit und ohne Behinderung gegen die sich zu bestimmten Tageszeiten schnell aufbauenden Warteschlangen an. Gerade für unsere Kolleg*innen im Außenkontakt sind das regelmäßige Testangebot und die Aussicht auf eine baldige Impfung besonders wichtig. Wir haben die vorübergehend geringere Belegung in der Barlachstraße für Renovierungen und räumliche Optimierungen genutzt, so dass verschiedene Arbeitsgruppen neue Büroräume beziehen konnten. Unser Reha-Service wird am 22.04. erstmals einen virtuellen Info-Abend für Angehörige von Menschen mit erworbener Hirnschädigung anbieten, um gerade auch in diesen schwierigen Zeiten den Angehörigen eine Möglichkeit zum Austausch zu bieten. Die Kurse im Berufsbildungsbereich für unsere Reha-Kund*innen finden im Sommersemester 2021 zum dritten Mal in Form von Fernschulung und diesmal via MS Teams statt. Für jeden Kurs wird ein Team in MS Teams erstellt, das aus den Kursteilnehmenden und der Gruppenleitung besteht.

In der Besonderen Werkstatt (BKG/ PSG) sowie im Inklusionsunternehmen (SIG) agieren wir weiterhin in großen Teilen aus dem Home-Office, wenn es die betrieblichen Belange ermöglichen. Etwa ein Drittel unserer Belegschaft arbeitet noch in unseren Räumen oder vor Ort beim Kunden in Aufträgen, die nicht auf Distanz erledigt werden können. In beiden Fällen erfolgt dies selbstverständlich unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln. Das Infektionsgeschehen ist nach wie vor im Griff, die Kundenbeauftragungen werden von unseren Mitarbeiter*innen sehr motiviert und verantwortungsbewusst bedient – dafür herzlichen Dank! Die Auftragsentwicklung bleibt bisher nahezu auf unverändertem Niveau, d.h. wir können unseren Umsatz bisher weitgehend halten. In einzelnen Fällen kommt es jedoch zu Kurzarbeit. Wie sich die wirtschaftliche Situation bzw. die unserer Firmenkunden in der nächsten Zeit entwickeln wird und wie sich das ggfs. auf unsere Aufträge auswirkt, ist derzeit noch schwer vorsehbar.

Wir müssen weiter dran bleiben bis die Impfungen – nicht nur in der Pfennigparade – ausreichend voran geschritten sind. Über ein Jahr schon haben wir es in der Pfennigparade gemeinsam geschafft, das Schlimmste zu verhindern und bisher vergleichsweise gut durch die Pandemie zu kommen. Jetzt kommt es darauf an, auch die nächste und hoffentlich letzte Etappe der Pandemie zu meistern.

Wir werden Sie an dieser Stelle weiterhin gerne über die aktuellen Entwicklungen informieren.

Bis dahin wünschen wir Ihnen ruhige Ostertage und bleiben Sie gesund!

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