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UPDATE: Umgang mit COVID-19 vom 25.01.2021

Im ersten Corona-Update im neuen Jahr informieren wir Sie wieder über neue Entwicklungen zur Corona-Pandemie.

Neue Regelungen

Die Pflicht zu regelmäßigen Testungen für das (Pflege-)Personal bei unseren Ambulanten Diensten und bei unseren Wohnbereichen in der Perspektive und in der Vivo/REVERSY wurde im Freistaat auf dreimal pro Dienst-Woche erhöht. Da die vom Bund und vom Freistaat angekündigten Testhelfer – bspw. ist von 10.000 Bundeswehrsoldat*innen die Rede – bisher nicht gesichtet wurden, haben wir das Thema selbst in die Hand genommen und bereits viele Kolleg*innen als Tester*innen geschult. Noch in dieser Woche findet eine weitere Schulung für 50 Mitarbeiter*innen statt.

Neben den Antigen-Testungen am Arbeitsplatz sind PCR-Testungen in den lokalen Testzentren eine Alternative; einige Kolleg*innen berichten von guten Erfahrungen hinsichtlich Flexibilität bei der Terminvergabe und Schnelligkeit beim Testergebnis. Wo das nächste lokale Testzentrum in der Nähe Ihres Wohnortes ist, erfahren Sie in der Regel über die Website Ihrer Kommune/ Ihres Landratsamtes.

Die Pflicht zum Tragen einer FFP2- (oder KN95-) Maske für Pflegepersonal im Kontakt mit Bewohner*innen, die ja schon lange in stationären Pflegeeinrichtungen galt, hat der Freistaat nun auch auf teilstationäre und ambulante Pflegedienste – also auch für AD – ausgeweitet. Dies setzen wir dort ohnehin bereits seit Monaten um. Des Weiteren gilt seit einigen Tagen nun auch eine FFP2- (bzw. KN95-) Pflicht für die Patient*innen in Arzt- und Therapiepraxen in Bayern.

Anlässlich der Verlängerung des Lockdowns wurde auch die Corona-Arbeitsschutz-Verordnung aktualisiert und zum Teil verschärft:

BMAS.de externer Link

Sie gilt voraussichtlich ab dem 27.01., zunächst befristet bis zum 15. März 2021. Wir sind hierzu insgesamt schon gut aufgestellt, da wir die Einhaltung der Hygieneregeln inkl. verstärktem Lüften, Abtrennvorrichtungen, Masken und teilweise räumlichen Entzerrungen in den letzten Wochen und Monaten bereits eingeübt haben. Neu ist: In Räumen, die von mehreren Personen genutzt werden, müssen nun pro Person mindestens 10m² zur Verfügung stehen. Die Arbeit soll möglichst in kleinen festen Arbeitsgruppen eingeteilt sein. Wenn der Mindestabstand von 1,5m bzw. die o.g. Anforderung an die Raumbelegung nicht eingehalten werden kann oder aufgrund der Tätigkeit mit einem erhöhten Aerosol-Ausstoß zu rechnen ist, müssen die Arbeitgeber den Mitarbeiter*innen medizinische Masken, also die sog. OP-Masken oder FFP2-Masken, zur Verfügung stellen. Es dürfen in diesen Fällen keine Stoff-/Community-Masken mehr getragen werden. Die Personenkontakte sollen auf ein Minimum reduziert werden. Soweit es betrieblich möglich ist, müssen die Arbeitgeber den Mitarbeiter*innen Mobiles Arbeiten (Home Office) anbieten. In der Pfennigparade wird – natürlich nur, wenn möglich – bisher schon in vielen Fällen Home Office praktiziert.

Aktuelles zum Impfen

Neben den stationären Einrichtungen – bei uns Vivo/ REVERSY und Perspektive sind in Bayern nun auch die teilstationären Einrichtungen – bei uns VSB/ WKM (also die KWfbM) – in die höchste Prioritäts-Stufe bzgl. der Impf-Reihenfolge mit aufgenommen worden. Damit können alle impfwilligen Bewohner*innen und Werkstattbeschäftigten der o.g. Bereiche bevorzugt geimpft werden. Dies gilt auch für das Personal. Am vergangenen Freitag wurden bereits alle impfwilligen Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen am REVERSY-Standort in Grünwald geimpft. Heute folgte die Perspektive in Unterschleißheim. Beide Standorte befinden sich im Landkreis München; im Stadtgebiet sind uns leider noch keine Termine zugeteilt worden. Wir sind unter Hochdruck dabei, alle Vorbereitungen für den reibungslosen Ablauf der Impftermine an den Standorten zu treffen und bieten den mobilen Impfteams regelmäßig Termine an. Allerdings gibt es natürlich sehr viele Alten- und Pflegeheime in der Landeshauptstadt, die angesichts des noch knappen Impfstoffs erst nach und nach durchgeimpft werden können.

Wir setzen uns außerdem mit Hochdruck dafür ein, dass auch Menschen mit Behinderung bzw. einschlägigen Vorerkrankungen, die nicht in stationären Einrichtungen wohnen wie bspw. unsere Mieter*innen in der Barlachstraße oder im Forum am Luitpold, bevorzugt geimpft werden können. Hierzu haben wir uns unter anderem persönlich an den bayerischen Ministerpräsidenten, an den bayerischen Gesundheitsminister sowie an den Präsidenten des bayerischen Landesamts für Gesundheit gewandt.

Aus unserer Sicht sind die Impfungen großer Teile der Bevölkerung aktuell die einzige Möglichkeit, möglichst bald aus der Pandemie heraus zu kommen.

Neues aus den Bereichen

Unsere Kitas und Schulen sind mit nahezu voller Personalbelegung in’s neue Jahr gestartet. Nach den ersten etwas “rumpeligen“ Tagen, an denen Abfragen zur Notbetreuung stattfanden, Fahrdienste organisiert wurden und erneut die Online-Plattformen ins Leben gerufen werden mussten, meldeten alle Schulleitungen, dass der Schul- und HPT-Betrieb mit einer Notbetreuungsbelegung von 10%  – 50 % relativ gut ins Laufen gekommen ist. In den Kitas war die Belegung von Anfang an zwischen 40% und 60 % mit eher steigender Tendenz, aber auch hier konnten wir auf die Erfahrungen der Vormonate zurückgreifen. Aufgrund der fehlenden Kinder vor Ort haben wir für die Therapie ab Mitte Januar wieder Teil-Kurzarbeit beantragt. Dies reduziert den finanziellen Druck ein wenig. Nach wie vor kämpfen wir mit anderen Trägern in Bayern um eine finanzielle Kompensation; bisher sind die Krankenkassen und der Freistaat uns jedoch nicht entgegen gekommen. Die Krankenkassen verlängerten immerhin die Möglichkeit der Abrechnung von Online-Therapien bis Ende März, was von den Familien unterschiedlich aufgenommen wird. Manche machen und mögen es gerne, anderen fehlt der persönliche Kontakt sehr.

Da alle Eltern die Notbetreuung in Anspruch nehmen können, sind die Kitas faktisch geöffnet. Dies wird vom bayerischen Sozialministerium wie folgt begründet: „Die Entscheidung, die Kitas geschlossen zu halten und gleichzeitig eine flexible Notbetreuung zuzulassen, ist ganz klar ein Kompromiss. Ein Kompromiss zwischen den Interessen der Familien und den Interessen der Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen. Kitas und HPTs sind Bildungseinrichtungen und viele Eltern sind auf die Notbetreuung schlicht angewiesen. Das Familienministerium appelliert jedoch eindringlich an die Eltern, Kinder nur dann in die Notbetreuung zu bringen, wenn es nicht anders geht.“

In der Klassischen Werkstatt (VSB/ WKM) gestaltet sich die Belegung und Abwicklung der Aufträge nun wieder wie vor dem Lockdown vom 15.12.2020. Jedoch ist die Lage insgesamt angespannter: Viele Beschäftigte sind sehr froh, dass die WfbM wieder offen sind, befürchten aber, dass sie bald wieder geschlossen werden. Andere sind in Sorge, dass trotz des öffentlichen Lockdowns die WfbM in Bayern offen sind und die Impfsituation insgesamt noch nicht den Erwartungen entspricht. Die Umstellung der Masken im ÖPNV und in den Fahrdiensten stellt viele Werkstattbeschäftigte – und damit auch unser Fachpersonal – vor neue Herausforderungen.

Erfreulich ist, dass unser Beans & Books weiterhin „Fensterverkauf“ anbietet und bei einer vor kurzem durchgeführten Prüfung vom Ordnungsamt mit „vorbildlich“ abgeschlossen hat. Im Bereich Kunst zeichnet sich ein neues vielversprechendes Sozialraumprojekt ab: Wir haben „unseren“ Schlüssel zur Container Galerie an der Dachauer Str. 114 (Ecke Schwere-Reiter-Straße) erhalten und werden in Kürze dort Textilkunstobjekte ausstellen. Alle sind herzlich eingeladen dort vorbei zu kommen und zu staunen – es lohnt sich! Achten Sie in nächster Zeit auf weitere Infos ! In der Gärtnerei wird derzeit die Planung für den Gemüseanbau gemacht –  die Lieferung der Gemüsekiste ab dem Frühjahr ist damit gesichert!

Bei der Besonderen Werkstatt (BKG/ PSG) und in unserem Inklusionsunternehmen SIGMETA hat nach einer längeren Ruhepause über Weihnachten und Neujahr die Auftragsabwicklung wieder Fahrt aufgenommen. In vielen Projekten bearbeiten wir die vollen Volumina, in einigen corona-bedingt nur geschmälerte Umfänge, was leider (Teil-)Kurzarbeit für die betroffenen Mitarbeiter*innen zur Folge hat. Bisher haben wir das Infektionsgeschehen voll im Griff. Über die vergangenen Wochen wurde nochmals intensiv jede Tätigkeit auf Home-Office-Tauglichkeit geprüft, so dass ein großer Teil der Arbeitseinsätze aktuell nicht mehr in unseren Räumen stattfindet.

In der Vivo und REVERSY sind die Weihnachtsfeiertage ohne Infektionen vorübergegangen. Die im Dezember begonnenen regelmäßigen Antigen-Testungen haben sich gut eingeschwungen. Die Schulungen weiterer Mitarbeiter*innen zur Abnahme dieser Tests werden fortgeführt, um unabhängiger von den allgemeinen Teststationen zu werden und so die Kolleg*innen zu entlasten.  Auch in der Perspektive sind wir umfassend damit beschäftigt die aktuelle Teststrategie umzusetzen und nach den neuen Vorgaben weiter auszubauen. Zwischenzeitlich sind über 30 Mitarbeiter*innen aus allen Standorten als „Tester*innen“ geschult, um bei Kolleg*innen die Antigen-Tests vorzunehmen.

Zudem bereiten wir uns intensiv auf bevorstehende Impftermine für Reha-Kund*innen und Mitarbeiter*innen vor. Hier beschäftigt uns insbesondere, gemeinsam mit den Angehörigen und gesetzlichen Betreuer*innen alle relevanten Unterlagen immer in der aktuellen Form – die Anforderungen ändern sich derzeit wöchentlich – vorzuhalten.

Mitarbeiter*innen in den Wohnbereichen und der Förderstätte gestalten weiterhin den stark von Schutz- und Hygienemaßnahmen bestimmten Tagesablauf gemeinsam mit den Reha-Kund*innen in vorbildlicher Weise. Das Wechselmodell innerhalb der Förderstätte wird fortgesetzt.

Bei den Ambulanten Diensten dreht sich aktuell auch vieles um die Themen Testung und Impfung. Seit ein paar Wochen werden – so weit wie möglich – alle Mitarbeiter*innen im Dienst zweimal wöchentlich mit Antigen-Schnelltests getestet. Dies erfordert einen enormen personellen wie auch organisatorischen Aufwand, den wir jetzt noch einmal steigern müssen auf dreimal in der Woche. Wir sind froh über die hohe Bereitschaft der Kolleg*innen, sich testen zu lassen und beeindruckt vom Engagement unserer Fachkräfte, die diese Herausforderung hervorragend meistern. Hinsichtlich der Impfungen befinden wir uns in einer schwierigen Situation. Anders als im stationären Bereich, haben pflegebedürftige, ambulant versorgte Menschen bislang keine Priorität für eine bevorzugte Corona-Impfung. Wir werden uns weiterhin vehement für eine zeitnahe Impfmöglichkeit unserer Pflege-Kund*innen einsetzen.

Beide Therapiepraxen sind wieder mit vollem Einsatz für ihre Patient*innen in den Wohngruppen, Werkstätten, auf Hausbesuchen und in den Therapiepraxen selbst da. Seit dem 18.01. gilt auch in unseren Praxen eine allgemeine FFP2-Maskenpflicht für alle Besucher*innen und Patient*innen. FFP2-Masken können von uns jedoch nicht an die Patienten ausgegeben, sondern müssen selbst mitgebracht werden.

Unsere medizinischen Einrichtungen MVZ und MZEB sind nach wie vor zu den bekannten Öffnungszeiten im Einsatz. Weiterhin führen wir PCR-Testungen auf SARS-CoV2 durch. Bitte beachten Sie auch hier die aktuelle FFP2-Maskenpflicht für alle Patient*innen, Begleitpersonen oder sonstige Besucher*innen in den Räumen des MVZ und MZEB.

Die für den Besucherverkehr geschlossene Bibliothek bietet neben ihrem neuen Onleihe-Angebot Biblioload:

Link zur Onleihe

weiterhin eine To-Go-Ausleihe an (Anforderung der Medien telefonisch oder per Mail). Die nächsten Kulturveranstaltungen werden im Online-Format vorbereitet.

Das Angebot des Ambulant Betreuten Wohnens ist in Corona-Zeiten für die Bewohner*innen besonders wichtig. Beratungen finden per Video oder Telefon oder bei Bedarf auch persönlich (mit FFP2-Maske sowie Abstands- und Hygieneregeln) statt.

In diesem Mix, orientiert an der Situation und am Bedarf der Reha-Kund*innen, führen auch unser Beratungsdienst, die Sozialdienste der Wohnanlagen, die Seelsorge und unser Zentraler Psychologischer Dienst ihre Beratungen und Gespräche weiterhin durch.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns allen viel Kraft und Energie für die nächste Zeit !

Wir werden Sie an dieser Stelle weiterhin gerne über die aktuellen Entwicklungen informieren.

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