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UPDATE: Umgang mit COVID-19 vom 26.04.2021

Corona-Viren

Wir informieren Sie heute wieder über aktuelle Entwicklungen zur Corona-Pandemie in der Pfennigparade.

Gesetze und Verordnungen neu in Kraft getreten oder aktualisiert

1. Bundeseinheitliche Notbremse 

https://www.bgbl.de/fileadmin/user_upload/bgbl121s0802_buergerversion.pdf
Ab einer Inzidenz von 100 sollen kraft Bundesgesetz unter anderem folgende Maßnahmen gelten:
Ausgangsbeschränkungen von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr – im Unterschied zur Bundes-Notbremse ist in Bayern Bewegung an der frischen Luft in der Zeit von 22 bis 24 Uhr kein Ausnahmetatbestand von den Ausgangsbeschränkungen.
Schließung von Freizeiteinrichtungen.
Schließung von Ladengeschäften und Märkten mit Kundenverkehr.
Schließung von Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Musikclubs, Kinos etc.
Arbeitgeber müssen den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit anbieten, diese im Home-Office auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten müssen dieses Angebot annehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen. Die Vorgabe gilt unabhängig von der Inzidenz. Wer nicht im Home-Office arbeiten kann, dem muss die Firma mindestens zweimal wöchentlich einen Corona-Testanbieten. Für Pflege- und Schulpersonal gelten in Bayern deutlich strengere Testvorschriften.
Strengere Regelungen der Länder behalten allerdings zunächst grundsätzlich ihre Wirksamkeit.

2. Zur Anpassung an die bundeseinheitlichen Regelungen hat Bayern Änderungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorgenommen

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat die Änderungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zusammengestellt.

Click & Meet mit negativem Testergebnis nur noch bis zu einer Inzidenz von 150.
Ab einer Inzidenz von 100 sind Besuche bei Friseuren und der Fußpflege nur noch mit negativem Testergebnis zulässig.
Verbot für Gastro to go zwischen 22:00 und 05:00 Uhr ab einer Inzidenz von 100.
Ab einer Inzidenz von 100 dürfen sich in der Öffentlichkeit oder in Privaträumen die Angehörigen eines Haushaltes nur mit einem weiteren Menschen treffen, einschließlich der zu ihrem Haushalt gehörenden Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres. Erlaubt sind zudem Zusammenkünfte zwischen den Angehörigen desselben Haushalts sowie von Ehe- oder Lebenspartnern – oder wenn ein Sorgerecht wahrgenommen wird.

3. Schon wieder steht eine Umstellung für Bayerns Schulen an

Für die Wochen ab dem 03. Mai fällt die Entscheidung darüber, ob Schulklassen in der jeweiligen Region Präsenz-, Wechsel oder Distanzunterricht haben, nicht mehr am vorherigen Freitag für die gesamte darauffolgende Woche. Stattdessen müssen Schülerinnen und Schüler dann auch unter der Woche damit rechnen, in den Distanzunterricht geschickt zu werden. Liegt der Inzidenzwert vor Ort drei Tage lang über 100, gelten ab dem übernächsten Tag die entsprechenden Einschränkungen des Schulbetriebs. Für alle Schüler*innen bis auf Viert-, Elft- und Abschlussklässler heißt das, sie müssen in diesem Fall komplett zuhause lernen.
Der Mechanismus in die andere Richtung ist künftig sogar noch strenger: Damit die Regeln für einen Inzidenzwert zwischen 50 und 100 aktiviert werden, also weitgehend Wechselunterricht stattfindet, muss der Wert vor Ort an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 gelegen haben.
Seit nunmehr zwei Wochen gilt in Bayern eine Testpflicht für Schüler*innen, Lehrkräfte und Schulpersonal. Alle müssen sich mindestens zweimal wöchentlich testen lassen. Nur wer ein negatives Testergebnis vorweisen kann, kann in die Schule oder in die Notbetreuung.

4. An den Kitas wird ebenfalls in Stufen verfahren

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 dürfen Kinderbetreuungseinrichtungen in den normalen Regelbetrieb wechseln. Zwischen 50 und 100 bleibt es beim eingeschränkten Regelbetrieb, also u.a. in festen Gruppen. Und in Regionen über dem 100er-Wert muss auf Notbetreuung umgestellt werden.

Pfennigparade weitgehend „durchgeimpft“

Mittlerweile sind über 2.000 Pfennigparadler*innen und enge Kooperationspartner mit der ersten Dosis und größtenteils auch mit der zweiten Dosis geimpft. Nochmals herzlichen Dank an alle Beteiligten!
Neue – impfberechtigte – Mitarbeiter*innen und Reha-Kund*innen der Pfennigparade können nach telefonischer Voranmeldung in unserem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) geimpft werden. 

Welche Ausnahmen gelten aktuell im Kontaktpersonen- und Quarantäne-Management für „Genesene“ und für „vollständig Geimpfte“ ?
Wenn Sie über einen gewissen Zeitraum (und ggfs. ohne FFP2- oder medizinischer Maske) mit einer infizierten Person zusammen waren, kann das zuständige Gesundheitsamt Sie ggfs. als „enge Kontaktperson“ einstufen und eine 14-tägige Quarantäne anordnen.
Die Quarantänepflicht gilt nicht, wenn es sich bei der asymptomatischen engen Kontaktperson um einen früheren PCR-bestätigten „Covid-Fall“ handelt, und der Kontakt innerhalb von 6 Monaten nach dem Nachweis der vorherigen Covid-Infektion erfolgte. Ebenso unterliegen asymptomatische enge Kontaktpersonen, die in der Vergangenheit eine PCR-bestätigte Covid-Infektion durchgemacht haben und mit einer Impfstoffdosis geimpft sind, nicht der Quarantänepflicht.
Auch vollständig gegen Covid-19 geimpfte asymptomatische Personen sind von Quarantäne-Maßnahmen ausgenommen. Diese Ausnahme von der Quarantäne gilt ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung für die aktuell in Deutschland zugelassenen und von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfstoffe.
Weitere Ausnahmen für Geimpfte oder Genesene, bspw. beim Reisen, sind in Bayern bisher noch nicht auf den Weg gebracht worden. Allerdings schlägt die Bundesregierung in einem Eckpunktepapier, das am 26.04. mit den Ländern beraten werden soll, einige Erleichterungen, z.B. bei den Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen sowie bei der Testpflicht, vor. Selbstverständlich gelten alle Hygiene- und Abstandsregeln auch für Genesene und Geimpfte fort.

Testen in der Pfennigparade geht weiter

Mittlerweile führen wir jede Woche einige Tausend Corona-Tests in der Pfennigparade durch. Den vielen engagierten Tester*innen in der Pfennigparade sagen wir an dieser Stelle unseren herzlichen Dank!

Was gibt es Neues aus den Bereichen der Pfennigparade?

Heute möchten wir uns einmal ganz herzlich bei allen Kolleg*innen aus den „Verwaltungsbereichen“ bedanken, die allesamt dafür sorgen, dass sich die Räder in der Pfennigparade auch während der Pandemie weiter drehen:  Damit wir alle Masken haben,  Gebäude und Computer funktionieren,  Rechnungen gestellt und Gehälter ausgezahlt werden, damit wir neue Mitarbeiter*innen gewinnen,  innerhalb und außerhalb der Pfennigparade alle informiert bleiben und damit wir weiterhin mit unseren Partnern in Wirtschaft und Gesellschaft gut zusammen arbeiten und vieles, vieles mehr.

Für unsere Schulen wurde eine Woche nach Ostern wieder Distanzunterricht und Notbetreuung angeordnet, vieles musste neu organisiert werden. Distanzunterricht „beraubt“ die Schüler*innen ihrer sozialen Kontakte, andererseits ist Distanzunterricht ein Beitrag zum Infektionsschutz, zumal Schüler*innen altersbedingt derzeit nicht geimpft sind. Nur die 4. Klassen und die Abschlussklassen sind anwesend. In den Grundschulen sind dennoch viele Kinder in der Notbetreuung. Dies ist eine große Herausforderung für die Kolleg*innen, denn neben Online-Unterricht müssen auch die “Vor-Ort Kinder“ beschult und gefördert werden. Hier helfen die Tagesstätten-Mitarbeiter*innen – sie bieten heilpädagogische Online-Programme an.  Aber auch die Therapie-Abteilungen setzen sich für jede Therapieeinheit bei jedem Kind ein – großenteils auch Online. Die Therapeut*innen sind teilweise wieder in Kurzarbeit,  sie teilen ihre Zeit sehr flexibel entsprechend der Bedarfe der Familien und Kinder ein.

Im Vorschul- und KiTa-Bereich besteht manchmal Unverständnis bei Mitarbeiter*innen über die Entscheidung der Regierung, die Notbetreuung so offen zu gestalten – in allen Kinderhäusern sind weit über die Hälfte der Kinder anwesend. Allerdings verstehen wir auch die schwierige Situation der Eltern nach diesen langen Monaten. Nach wie vor steht es in den Sternen, ob und wie in den kommenden Monaten Ausflüge, Sommerfeste, Abschlussfeste usw. geplant werden können – ein wichtiger Teil des kulturellen Lebens in unseren Bildungseinrichtungen, der nicht nur für die soziale Entwicklung sondern auch für die gesamte Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder und Schüler so wichtig ist, liegt brach und fehlt.

In den Wohngruppen von Vivo und REVERSY gibt es derzeit kein Infektionsgeschehen. In den Schülerwohngruppen wird fleißig im Distanzunterricht gearbeitet. Die Verlängerung des bayerischen WfbM-Wechselmodells – nur maximal jede zweite Woche wird in der Werkstatt gearbeitet – wurde vielerorts mit Bedauern aufgenommen. Home-Office und „Fernbetreuung“ ist für viele kein Ersatz für das, was das Arbeitsleben in der WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) ausmacht: Andere Menschen treffen, gemeinsam tätig zu sein und sich inspirieren zu lassen, an Problemlösungen zu „feilen“. Ein Erfolgserlebnis zu haben, wenn sich in der Gruppe eine Lösung findet…
Derzeit planen wir wieder Freizeitaktivitäten und natürlich auch Ferienfahrten für den Sommer. Ausflüge in die nähere Umgebung werden geplant – hoffentlich wird es in diesem Sommer wieder möglich sein…

In den Wohnbereichen und in der Förderstätte der Perspektive sind wir nach wie vor intensiv mit der Umsetzung der Test- und Impfstrategie beschäftigt, um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, da wir bis vor kurzem noch Infektionsgeschehen hatten, das wir nun Dank des großen Engagements unserer Mitarbeiter*innen stoppen konnten. Zudem wollen wir die Beschäftigungsangebote unserer Förderstätte langsam wieder aus dem Wohnen lösen und neu strukturieren. 

Bei den Ambulanten Diensten ist die Lage weiter stabil. Die Schnelltestungen werden routiniert dreimal wöchentlich durchgeführt und auch die Hygieneregeln unverändert eingehalten. Wir freuen uns, dass nun auch Impfungen über die Arztpraxen der Pfennigparade möglich sind und somit ein unkomplizierter und niederschwelliger Zugang gegeben ist. 

Auf der einen Seite sind wir im Therapiebereich  dankbar und glücklich über die erfolgten Impfungen, jedoch auch erschöpft durch die langandauernden Einschränkungen. Zitat einer Kollegin: „Das Tragen einer medizinischen Maske anstelle der FFP2-Maske wäre schon eine Wohltat bei der täglichen Arbeit.“ Auch wenn wir bei unserem Einsatz in den Wohngruppen nicht die ganze Vielfalt an Therapiemitteln zur Verfügung haben, sind die Arbeit dort und der Austausch mit allen Beteiligten nach wie vor sehr bereichernd.

Im MVZ und MZEB werden weiterhin PCR-Tests im Rahmen des Bayerischen Testangebotes und bei symptomatischen Patienten angeboten. Auch können hier positive Schnelltest-Ergebnisse via PCR überprüft werden. Weiterhin ist für alle diese Maßnahmen eine telefonische Voranmeldung unabdingbar, da je nach Bedarf die Tests entsprechend koordiniert werden müssen. Antigen-Schnelltests werden im MVZ und MZEB nicht angeboten.
Mittlerweile sind wir hier auch voll im Impfgeschehen. Zunächst wird weiter streng nach Priorisierung geimpft und zunächst auch vorwiegend die Patienten, die wir als Hausarztpraxis bzw. im Rahmen des MZEBs betreuen. 

Unter den Freiwilligen (im Bundesfreiwilligendienst/BFD und Freiwilligen Sozialen Jahr/FSJ) gab es wieder einige positiv Getestete. In den Dienstwohnungen wurden die Quarantäne- und Abstandsregelungen sehr zuverlässig eingehalten, so dass eine weitere Ausbreitung vermieden werden konnte. 
Die Sozialdienste der Wohnanlagen Barlachstraße und Forum am Luitpold organisieren gerade für die Mieter*innen eine Online-Stadtführung „München sprichwörtlich“ mit einer Münchner Stadtführerin. Ansonsten planen wir wieder die ersten Veranstaltungen im Rahmen von „Kunst und Kultur am Scheidplatz“ in Zusammenarbeit mit der Münchner Volkshochschule für den Herbst und hoffen sehr, dass diese stattfinden können. 

In der VSB und WKM (KWfbM) warten wir nach guter Impfbeteiligung auf mögliche Lockerungen, insbesondere die Werkstattmitarbeiter*innen im HomeOffice bzw. in „Fernbetreuung“. Die Testangebote – mittlerweile auch für die Werkstattbeschäftigten – werden an allen Standorten gut angenommen.. Wir führen aktuell unterschiedliche digitale Schulungen und (Studien-)Praktika für angehende Fachkräfte durch. Auch können Schulabgänger*innen unsere Werkstatt bei einer Praktikumswoche im Rahmen eines Kombi-Modells mit digitalen und Präsenz-Angeboten kennen lernen.
Nachdem unser traditioneller Frühlingsmarkt ausfallen muss, haben die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt 2021 begonnen. Wir hoffen, dass der Markt zum ersten Advent stattfinden kann.

In der BKG/PSG (BWfbM) und im Inklusionsunternehmen SIGMETA haben wir das Infektionsgeschehen anhaltend gut im Griff. Sehr viele Mitarbeiter*innen nehmen unsere Home-Office-Angebote an. Das Arbeitsschutzkonzept vor Ort sowohl in unseren Räumen als auch bei den Kunden ist gut etabliert und wird von allen Beteiligten tatkräftig unterstützt. Meetings, Absprachen und Einarbeitungsszenarien erfolgen fast ausschließlich über MS Teams. Seit ein paar Wochen bieten wir außerdem allen vor Ort arbeitenden Kolleg*innen regelmäßig Selbsttests für zu Hause an, in Einzelfällen auch ergänzt durch Schnelltests von zertifizierten Tester*innen an unseren Standorten. Die Auftragslage ist den Umständen entsprechend gut und Kurzarbeit hält sich weiterhin in Grenzen.

Wir werden Sie an dieser Stelle weiterhin gerne über die aktuellen Entwicklungen informieren.

Bis dahin: Bleiben Sie gesund!

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