Unsere Strategischen Ziele bis 2030

Wo wollen wir als Pfennigparade in fünf Jahren stehen? Diese Frage haben wir uns gemeinsam gestellt. In einem partizipativen Prozess haben wir uns mit der Zukunft beschäftigt und unsere strategischen Ziele für den Zeitraum von 2026 bis 2030 definiert – sowohl für die wesentlichen Handlungsfelder der Pfennigparade insgesamt als auch für unsere fünf Lebenswelten Bildung, Arbeit, Wohnen, Gesundheit und Freizeit. In Spiegel-Workshops haben wir die Ideen mit Reha-Kund*innen diskutiert. Das war ein langer Weg. Doch wir finden: Der Aufwand war richtig und wichtig. Denn die Pfennigparade, das sind wir alle. 

Nun beginnt die eigentliche Arbeit: Wir lassen unsere Strategie Wirklichkeit werden. Lasst uns diese große Aufgabe mit Optimismus, Tatkraft und Zuversicht anpacken.

Danke, dass Du diesen Weg gemeinsam mit uns gehst! Denn: die Zukunft zählt auf uns. 

Ernst-Albrecht von Moreau und Dr. Oliver Gosolits

Vorstände Ernst-Albrecht von Moreau und Dr. Oliver Gosolits
Kinder hintereinander auf einer Wiese laufend

Arbeit & Beschäftigung

  • Arbeitsangebote: Wir schaffen mehr attraktive Jobs für Menschen mit Behinderung.
  • Durchlässigkeit: Wir sorgen dafür, dass ein Wechsel zwischen verschiedenen Teilhabeformen leicht möglich ist.
  • Sozialraum: Wir bauen Arbeitsplätze in der Nachbarschaft aus und
    arbeiten enger mit lokalen Partnern zusammen.
  • Ausgelagerte Arbeitsplätze & Budget: Wir erweitern die Angebote für
    „ausgelagerte Arbeitsplätze“, „Budget für Arbeit“ und „BÜWA“ – mit dem Ziel, Menschen dauerhaft auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu vermitteln.
  • Rentabilität: Wir achten darauf, dass unsere Aufträge sich lohnen und
    entwickeln neue, gewinnbringende Produkte und Dienstleistungen.
  • Selbstvertretung: Wir stärken die Stimme von Menschen mit Behinderung und unterstützen ihre Forderung nach fairer Bezahlung.
  • Zielgruppen: Wir schaffen mehr Arbeitsplätze für Menschen mit
    erworbener Hirnschädigung, Autismus oder hohem Unterstützungsbedarf.
  • Ausweitung: Wir prüfen, ob wir unser Angebot für weitere Zielgruppen
    öffnen können.
  • Inklusionsunternehmen: Wir sichern die Attraktivität und wirtschaftliche
    Stabilität unseres inklusiven Betriebs.
  • Künstliche Intelligenz: Wir nutzen KI, um effizienter zu arbeiten und Menschen am Arbeitsplatz zu unterstützen.

Wohnen & selbstbestimmt Leben

Bewohnerin im Rollstuhl auf dem Balkon
  • Wohnangebote: Wir erhalten unsere bestehenden Angebote und Plätze.
  • Gemeinschaftliches Wohnen: Wir bauen Wohnangebote für Menschen nach dem Erwerbsleben, mit komplexer Behinderung und Autismus aus.
  • Selbständiges Wohnen: Wir schaffen neue Wohnungen in Nähe zu gemeinschaftlichen Wohnformen.
  • Modernisierung: Wir renovieren unsere Wohnungen regelmäßig und achten auf gute Lage und Sozialraumorientierung.
  • Palliativkonzept: Wir setzen das Palliativkonzept in den Wohnbereichen um und schaffen dafür nötige Strukturen und Kompetenzen.
  • Sexualität: Wir entwickeln ein Konzept für Sexualpädagogik und Sexualassistenz.
  • Selbstbestimmter Suizid: Wir überprüfen unsere Haltung zum Thema.
  • Digitale Unterstützung: Wir entwickeln digitale Unterstützungsangebote für Bewohner*innen im häuslichen Umfeld.
  • Verhaltenskodex: Wir führen übergreifende Verhaltensregeln ein.

Gesundheit & Beratung

Zwei Personen, eine erhält am Rücken eine Igelballmassage
  • Medizinische Schwerpunkte: Wir erweitern die Fachbereiche im MZEB.
  • Digitalisierung: Wir führen digitale Gesundheitsanwendungen im MVZ und MZEB ein.
  • Therapiepraxis: Wir erweitern die Praxis am Petuelpark und öffnen sie für alle.
  • Hausbesuche & Video-Behandlung: Wir bauen mobile und digitale Behandlungsformen aus.
  • Psychotherapie: Wir schaffen einen Kassensitz für Psychotherapie.
  • Schluckdiagnostik: Wir etablieren die Abklärung von Schluckstörungen.
  • Praxisassistenz: Wir setzen nichtärztliche Praxisassistent*innen im MVZ ein.
  • Gruppentherapie: Wir bieten bereichsübergreifende Gruppentherapie an.
  • Palliativkonzept: Wir setzen unser Konzept für die Palliativversorgung und vorausschauende Versorgungsplanung um.
  • Ethikberatung: Wir bauen eine stiftungsweite Ethikberatung auf.
  • Informationsveranstaltungen: Wir bieten medizinische Info-Formate für die Mitwirkungsgremien an.

Freizeit, Sport, Kultur

Mehrere Personen mit und ohne Behinderung auf einem SUP
  • Wirtschaftlichkeit: Wir arbeiten wirtschaftlicher – durch Fördermittel, gute Angebote und laufende Überprüfung.
  • INSEL.Zeit e.V.: Sport und Freizeit finden beim Verein statt, der klar von der Stiftung getrennt ist.
  • Sponsorings: Wir gewinnen Sponsor*innen, Förderungen und Patenschaften.
  • Freizeitangebot: Wir erweitern unser Programm passend zum
    Bedarf und leicht zugänglich.
  • Neue Formate: Wir entwickeln Angebote für Teambuilding,
    Erlebnispädagogik, Inklusion und Rehasport.
  • Beteiligung: Unsere Reha-Kund*innen planen und gestalten mit – gemeinsam mit Künstler*innen und Sportler*innen mit Behinderung.
  • Aktivierung: Wir motivieren zur Teilnahme und setzen hierfür
    Freizeit-Lotsen ein.
  • Sichtbarkeit: Wir machen unsere Angebote intern und extern besser sichtbar.
  • Buchungsportal: Wir führen ein einfaches Online-Portal zur
    Buchung unserer Angebote ein.
  • Assistenzkonzept: Wir entwickeln ein Konzept, das bei Mobilität und Pflege unterstützt.
  • Persönlichkeitsentwicklung: Wir schaffen leicht zugängliche Angebote zur Stärkung der Persönlichkeit und Gesundheit.